Eines Nachmittags, wir Enten gründelten gerade auf dem Teich, suchten also nach Nahrung, schnatterte Agnes auf einmal Klara an: „Stopp! Nicht fressen!“
Klara guckte erschrocken und ließ etwas Gelbes aus dem Schnabel fallen, das sie gerade hatte verschlucken wollen. Agnes fuhr besorgt fort: „Das war Plastik. Plastik kann sich in unserem Magen sammeln und uns schaden. Du musst gut aufpassen, was du frisst!“ Agnes paddelte zu mir herüber und schüttelte den Kopf. Sie quakte traurig: „Die meisten Tiere können Plastik nicht von richtiger Nahrung unterscheiden. Sie fressen es auf und bekommen irgendwann fürchterliches Magenweh. Es schwimmt viel Plastik im Wasser. Denk nur an die Tiere im oder am Wasser: Fische, Krebse oder eben wir Wasservögel. Im Meer verschlucken dann auch Schildkröten, Delphine oder Robben das Plastik.“ Ein Plastikbecher zerfällt erst nach 20 Jahren. Noch schlimmer sind Pet-Plastikflaschen. Die meisten Plastikflaschen bei uns sind Pet-Flaschen. Eine Pet-Flasche zersetzt sich erst nach 450 Jahren!
„Aber die Zweibeiner haben doch Tonnen aufgestellt und sortieren den Müll“, wandte Klara ein. „Das ist richtig“, schnatterte Agnes. „Aber am besten wäre es, gar kein Plastik zu benutzen.“ Eure Paula