von Redaktion

Wo kimmts her?

Làmperl

Entweder am Sonntag nach Dreikönig oder an Lichtmess kommen die Kripperl wieder weg. Und damit auch die Lamperl, die in der Regel zahlreich um den Stall drapiert sind. Vom Gotischen bis ins Mittelhochdeutsche hat das Lamm „lamp“ geheißen (im Englischen ist’s immer noch „lamb“). Die Verkleinerungsform war „Lembelin“. Dass wir im Bairischen vom Làmperl oder Làmpl sprechen, ist somit tief verwurzelt. Und nicht verwirren lassen, dass eine kleine Lampe genauso heißt.  bk

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