Als Klara neulich über den See paddelte, verhedderte sie sich in einem Stück Geschenkfolie aus Plastik. „So ein Mist, wieso werfen die Zweibeiner ihren Müll in unseren schönen See? Haben die dafür keinen anderen Ort?“, quakte sie wütend. Ich schnatterte: „Doch, dafür gibt es eigentlich Mülltonnen. Anscheinend verirrt sich aber manchmal der ein oder andere Müll bei uns.“ Klara antwortete mürrisch: „Ja, das habe ich neulich gesehen, dass eine Zweibeinerin ihren Müll in verschiedene Tonnen gepackt hatte. Wie unterteilen sie das? Und wo kommt der Müll dann hin?“ Ich erklärte Klara, dass zum Beispiel die Münchner Haushalte drei Tonnen vor der Tür stehen haben. Eine Restmülltonne, eine Papiertonne und eine Biotonne. In den Restmüll kommt aller Müll, der nicht mehr recycelt werden kann. „Also Plastikfolien?“, quakte Klara. „Na ja, die kommen eigentlich in die gelbe Tonne – die gibt‘s zwar nicht vor der Haustür, aber in der Stadt sind Wertstoffinseln verteilt, da kann man Plastik entsorgen“, schnatterte ich und erzählte, dass Müllautos die Restmülltonnen leeren und der Abfall zur Müllverbrennungsanlage im Heizkraftwerk gebracht wird. Dort wird er verbrannt. Und dabei sogar in Strom und Fernwärme umgewandelt. Eure Paula