München – Viele Bewerber gehen im Rennen um eine Ausbildung oder ein Studium bei der bayerischen Polizei leer aus. Für die Einstellung diesen März seien rund 5600 Bewerbungen für die Polizei-Ausbildung eingegangen, teilte das Innenministerium mit. Das entspreche rund neun Bewerbungen auf eine Stelle. Auf einen Studienplatz für Kommissaranwärter kamen sogar etwa 15 Bewerbungen. „Der Polizeiberuf bleibt bei jungen Menschen sehr beliebt“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). „Ich freue mich über den großen Zuspruch.“ Eingestellt wurden Anfang des Monats rund 600 angehende Polizeimeister sowie etwa 100 künftige Kommissarinnen und Kommissare.
Während die Auszubildenden in Eichstätt, Würzburg, Nürnberg, Königsbrunn (Landkreis Augsburg) und Nabburg (Landkreis Schwandorf) das Polizeihandwerk lernen sollen, findet das Studium in Fürstenfeldbruck, Sulzbach-Rosenberg und Kastl (Landkreis Amberg-Sulzbach) statt. Aktuell durchlaufen rund 3900 angehende Polizisten Ausbildung oder Studium.
Nach ihrem Abschluss haben 646 frisch ausgebildete Polizisten ihre Arbeit in Bayern aufgenommen. Darunter sind laut Ministerium 245 zusätzliche Beamten auf neu geschaffenen Stellen. Die übrigen sind Nachbesetzungen. Insgesamt sind im Doppelhaushalt der Staatsregierung 600 zusätzliche Polizeistellen vorgesehen.
DPA