Umweltminister appelliert: Wasser sparen!
München – Vor der zweiten Hitzewelle des Sommers ruft Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (FW) die Menschen in Bayern zum Wassersparen auf. Als Begründung nannte er die niedrigen Grundwasserbestände und die anhaltende Trockenheit. „Jeder verantwortungsvolle Umgang mit Wasser hilft dabei, unsere natürlichen Ressourcen zu schonen“, sagte er. Inwiefern konkrete Wassersparmaßnahmen erforderlich würden, müssten die Behörden vor Ort entscheiden.
Generell zeigten die Hitzeperioden und die wenigen Niederschläge in diesem Jahr, dass die Folgen des Klimawandels zunehmend auch in Bayern spürbar seien. „Die gute Nachricht: Die Wasserversorgung ist in Bayern aktuell gesichert. Die anhaltende Trockenheit führt zu niedrigen Abflüssen und Grundwasserständen. Das kann lokal und punktuell auch zu Einschränkungen von Nutzungen führen“, so Glauber.
Zuletzt hatte die Stadt München wegen des deutlich höheren Trinkwasserverbrauchs „Notmaßnahmen“ zum Wassersparen ergriffen. Zehn der 150 Zierbrunnen, die am meisten Wasser verbrauchen, wurden abgeschaltet. Ein Bewässerungsverbot hatte jüngst die Stadt Landau an der Isar ausgerufen. Das Verbot umfasst die Bewässerung von Rasen- und Grünflächen sowie Sport- und Reitplätzen. Auch Pool-Befüllungen und privates Autowaschen sind bis auf Weiteres nicht erlaubt.DPA