Typische Stelle beim Bruch des Oberschenkelhalses. © imago
München – Ein Drittel aller Senioren stürzt mindestens einmal im Jahr. Oft sind Knochenbrüche die Folge. Besonders gefürchtet: ein Oberschenkelhalsbruch. Dabei bricht der Knochen nahe am Hüftkopf. Typisch sind starke Schmerzen in der Leiste und in der Hüfte, viele Patienten können nicht mehr auftreten. Das Bein wirkt manchmal verkürzt oder nach außen gedreht. In solchen Fällen steht in den allermeisten Fällen eine Operation an. Bei jüngeren Patienten wird der Knochen mitunter mit Implantaten wie Schrauben, Nägeln und einer Platte stabilisiert. Bei vielen älteren Patienten empfehlen Ärzte ein künstliches Hüftgelenk, um sie schnell wieder auf die Beine zu bringen. Die Angst, erneut zu stürzen, verleitet viele Senioren dazu, sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen. Sie trauen sich nach einem Oberschenkelhalsbruch nicht mehr, besonders aktiv zu sein. Man kann diese Sturzangst aber überwinden, zum Beispiel mit gezielten Übungen für die Koordination oder auch zum richtigen Fallen.BEZ