Nachruf

Über 40 Jahre an Rimstinger Schule

von Redaktion

Ehrenbürger Franz Zipfer beigesetzt – Große Verdienste um Vereine erworben

Rimsting – Eine überaus große Trauergemeinde nahm Abschied von Ehrenbürger Franz Zipfer, einer bedeutenden und beliebten Persönlichkeit in der Gemeinde. Den Trauergottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche St. Nikolaus zelebrierte Kaplan Pater Joshy George.

Die bekannten Tölzer Sänger sangen zum Abschied, gehörte Zipfer doch selbst den bekannten Rimstinger Sängern an und war der Volksmusik sehr verbunden.

Ein Studienkollege des Verstorbenen, Norbert Eggerdinger aus Waldperlach, verlas den von der Familie verfassten Lebenslauf. Daraus ging hervor, dass Zipfer, der am 29. Januar 1926 in Altötting geboren wurde, keinen guten Start ins Leben hatte. Er wuchs bei Pflegeeltern (Großonkel und Großtante) auf. Als ihn die Familie seiner Mutter mit zehn Jahren zu sich ins Berchtesgadener Land holte und er als guter Schüler unter die Begabtenförderung fiel, wurde ihm der Weg zum Lehrerberuf geöffnet.

41 Jahre sollte er später der Rimstinger Schule als Lehrer und Schulleiter treu bleiben.

Bürgermeister Josef Mayer würdigte den Verstorbenen als eine bedeutende Dorfpersönlichkeit, wobei er besonders dessen Gemeinderatstätigkeit hervorhob.

Vorstand Thomas Schuster dankte dem Ehrenmitglied für dessen Tätigkeit als engagierter und vielseitiger Übungsleiter sowie großer Förderer des Sports beim TSV Rimsting.

Vorstand Matthias Feichtner vom Trachtenverein erinnerte an die großen Leistungen Zipfers als Sänger bei den Rimstinger Sängern, im Kirchenchor, als Theaterspieler und Dichter.

Der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft, Florian Friedrich, erinnerte unter anderem daran, dass der Verstorbene 1945 in amerikanische Gefangenschaft geraten war.

Dem Sarg folgten auf dem Weg zum Friedhof drei Fahnenabordnungen und eine große Trauergemeinde. Ein Böllersalut und das Lied vom guten Kameraden erklangen zum Abschied. th

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