Drei Häuser für drei junge Familien am „Irschen“

von Redaktion

Gemeinderat Bernau mit Plänen einverstanden – Engstelle an der Alten Seestraße soll entschärft werden

Bernau – Einstimmig billigte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Planungsunterlagen für die 2. Änderung des Bebauungsplans „Irschen“. Auf dem rund 1750 Quadratmeter großen Grundstück an der Alten Seestraße 9 sind drei Wohnhäuser geplant, wie Zweiter Bürgermeister Gerhard Jell (CSU) informierte.

Momentan sei das Grundstück mit einem älteren Haupt- mit Nebengebäude bebaut, erklärte Jell. Um es nach den neuen Plänen bebauen zu können, sei eine Bebauungsplanänderung beantragt worden. Die Kosten dafür müssten die Antragsteller tragen. Das seien drei junge Bernauer Familien, die den Grund vom jetzigen Eigentümer erwerben würden. Das Grundstück soll dreigeteilt werden können und auf allen Parzellen jeweils zwei Wohneinheiten möglich sein. Die Grundstücke wären nach den jetzigen Plänen zwischen 420 und 662 Quadratmeter groß. Ein Bodengutachten ist laut Planer wegen der schwierigen Untergrundverhältnisse und der Nähe zur Bernauer Ache in Auftrag gegeben. Den Unterlagen der Bauverwaltung ist weiter zu entnehmen, dass eine anthrazitfarbene Dacheindeckung gewünscht ist, wie es sie in der Umgebung bereits gibt. Damit sollen sich Solardächer harmonisch einfügen. Jell führte weiter aus, dass der jetzige Eigentümer Grund für eine Verbreiterung der Alten Seestraße abtreten würde. Damit könne die altbekannte Engstelle entschärft werden.

Sowohl Matthias Vieweger (CSU) als auch Michaela Leidel (BL) und Franz Praßberger sprachen sich dafür aus, die Straße so gering als nötig auszubauen und möglichst viel Grund bei den Häusern zu belassen. tw

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