Zu beschwerdefreudig

von Redaktion

Zum Bericht „Schlaflos durch die Nacht‘‘ (Regionalteil):

Herzlichen Glückwunsch den Herren Hoheneder und Nowak! Sie scheinen nicht nur keine anderen Probleme zu haben, sondern auch noch einen gesunden Schlaf , wenn sie, um aus dem selbigen „gerissen‘‘ zu werden, einen Hubschrauber brauchen, der eine Weile – es war sicher keine Stunde – an einer Stelle kreist. Ich wohne selbst in Pfraundorf, durchaus in Bahnnähe, und habe zwei dieser Einsätze erlebt: Einmal Samstagnacht gegen 0.00 Uhr, der höchstens eine halbe Stunde dauerte, und ein paar Tage später gegen 4.30 Uhr morgens. Mein erster Gedanke war, was nur wieder Schlimmes passiert sein wird. Ich glaube nicht, dass man da von „jedesmal‘‘ sprechen kann. Wo beschweren sich die Herren denn, wenn die Feuersirene losgeht? Oder ein Martinshorn, weil wegen eines Schlaganfalls jede Minute zählt, oder, was ja aktuell auch passiert, bei einem Gewitter? Die Aussage, es sei „regelmäßiger Schlafentzug und erfülle den Tatbestand der Körperverletzung“ ist in meinen Augen lächerlich. Bereits seit geraumer Zeit sind Polizei, Bundespolizei und entsprechende Behörden und Helfer mit dieser Problematik beschäftigt und vertraut, machen einen super Job und brauchen weder solche Beschwerdebriefe noch kluge Ratschläge über Zeit und Ort dieser ohnehin traurigen Aktionen. Sie machen einfach nur ihre Arbeit und das ziemlich gut. Möge allen „Beschwerdefreudigen‘‘ nie etwas Schlimmeres passieren als eine „schlaflose Nacht‘‘.

Corina Lärl

Raubling

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