Nationalspieler sind auch Botschafter

von Redaktion

Zum Kommentar „Masochisten in Berlin“ (Politikteil):

Unser ehemaliger guter „DFB“-Spieler Özil sollte schon etwas zufriedener sein und über seine Wortwahl und Äußerungen über Deutschland nachdenken! Er ist in Gelsenkirchen geboren und wuchs dort auf, ist also ein Deutscher. Er wurde durch den deutschen Fußball und seine vielen „treuen Fans“ zu einem sehr reichen Mann! Herr Özil setzte sich vor einiger Zeit nach England ab und nun bezichtigt er Deutschland – auch mit seinen Fans – des Rassismus, nur weil er mit seinem eigentlich guten Team ein WM-Spiel verloren hat! Gewinnen und auch verlieren gehört zu einem Spiel.

Peter Moosmüller

Bad Endorf

Für mich ist nicht nachvollziehbar, dass ein Spieler oder Mitglied der deutschen Nationalmannschaft für ein Reklamefoto gemeinsam mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan poussiert, der noch vor Kurzem Deutschland als Nazi-Deutschland rüde beschimpfte, die Deutschen als Rassisten beleidigte und wüste Drohungen gegen die Bundesregierung ausgestoßen hat. In den Bundesliga-Vereinen spielen „Fußball-Legionäre“ aus diversen Ländern, niemand stört sich daran. Aber für Nationalspieler, die die deutsche Mannschaft vertreten, gelten andere Maßstäbe, denn Nationalspieler sind quasi „Botschafter des Landes“. Genau gegen „diese Maßstäbe“ hat Fußballstar Özil bewusst oder unbewusst verstoßen. Und die Medien, darunter einige besonders bekannte Magazine, waren eifrig dabei, Özils Reaktion des „Nachkartens“ journalistisch gegen Deutschland auszuschlachten.

Jürgen Engelhardt

Stephanskirchen

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