Auch das beste Schutzprogramm kann mal versagen. So schützt man sich für den Fall der Fälle:
1. Rettung vorbereiten: Legen Sie einen Rettungs-USB-Stick an, solange Ihr Rechner noch nicht angegriffen wurde. Nach einem Angriff können Sie Ihren Rechner damit wieder flottmachen. Viele Schutzprogramme helfen dabei.
2. Daten sichern: Legen Sie regelmäßig Sicherungskopien Ihrer Daten an – mindestens wöchentlich. Am besten doppelt, auf externer Festplatte und USB-Stick. Entfernen Sie die Backup-Medien aus Ihrem Netzwerk, damit sie nicht selbst befallen werden. Diese Backups können Sie zurückspielen, wenn die Daten auf Ihrem Rechner durch einen Angriff vernichtet oder verseucht wurden.
3. Updates einspielen: Halten Sie alle Programme auf Ihrem Rechner topaktuell. Ältere Softwareversionen sind anfällig für Angriffe.
4. Rechte verwalten: Richten Sie im Betriebssystem ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten ein. Surfen Sie nicht mit Administratorrechten, sonst könnten Angreifer sofort tief in Ihr System gelangen.
5. Schutz aktivieren: Aktivieren Sie den Phishingschutz im Webbrowser und den Browserschutz in Ihrem Sicherheitsprogramm.
6. Apps deaktivieren: Schalten Sie Apps, Add-ons und Makros ab, die Sie nicht unbedingt brauchen. Zusatzprogramme (Add-ons) im Browser erhöhen das Risiko.
7. Risiko minimieren: Vermeiden Sie riskante Aktionen: Klicken Sie nicht auf Links in Mails, deren Absender Sie nicht kennen. Jeder Klick könnte einen Angreifer aktivieren, den Ihr Schutzprogramm stoppen muss.