Die Kaufkraft des Euros ist je nach Land sehr unterschiedlich. Das liegt in erster Linie am Lohnniveau und der Wirtschaftskraft der jeweiligen Länder. Außerhalb der Währungsunion spielt natürlich auch der aktuelle Wechselkurs eine große Rolle.
Laut Bankenverband bekommt man derzeit in Polen und Ungarn besonders viel für sein Geld. Dort erhält man für einen Euro im Schnitt Waren und Dienstleistungen, für die man in Deutschland 1,84 bzw. 1,71 Euro bezahlen würde. Auch in Tschechien (1,45), in Griechenland (1,24) und in Portugal (1,23) ist der Einkauf für deutsche Urlauber günstig.
Die Schweiz (0,71), Großbritannien (0,89) und Skandinavien sind dagegen vergleichsweise teuer. In Dänemark und Norwegen gibt es im Schnitt nur 71 bzw. 75 Prozent von dem, was man in Deutschland für einen Euro einkaufen könnte. In Schweden liegt der Wert bei 0,90.
Auf einem ähnlichen Preisniveau wie Deutschland liegen Spanien (1,13), Italien (1,04), Österreich (0,97), Frankreich (0,96) und die Niederlande (0,94).
Dem Bankenverband zufolge kann man außerhalb der EU (nicht in der Tabelle) momentan in der Türkei besonders preiswert einkaufen. Hier gibt es für einen Euro mehr als doppelt so viel (2,26) wie in Deutschland. Die USA liegen aktuell auf einem ähnlichen Preisniveau wie Deutschland.