VERBRAUCHER

Stiftung warnt vor Fake-Tests

von Redaktion

Die Stiftung Warentest warnt vor Internetseiten, die Tests frei erfinden und der Verbraucherorganisation zuschreiben oder deren Testergebnisse fälschen. Für fingierte Tests wählten die Portale meist gezielt Produkte, die die Stiftung gar nicht untersucht, weil sie zu selten gekauft werden – beispielsweise würden für Zuckerdosen, Zwiebeltöpfe oder Zigarrenschneider Punkte oder Sternchen nach nicht nachvollziehbaren Kriterien vergeben. Als nicht weniger dreist bezeichnet die Organisation jene Portale, die aus einem im Test mangelhaft bewerteten Produkt einfach ein empfehlenswertes machen. Ein Beispiel: Von einem Kinderwagen, der in einem Vergleich der Stiftung Warentest wegen des Chemiecocktails in den Griffen durchfiel und die Note „mangelhaft“ erhielt, behauptete eine Seite, er entspreche „rundum den Empfehlungen der Stiftung Warentest“. Verbraucher, denen Fake-Tests und frisierte Ergebnisse auffallen, bittet die Stiftung um Hinweise (per Mail  an fake-test@stiftung-warentest.de).

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