Wer bereits vor der Fahrt in den Urlaub Vorkehrungen trifft, hat es im Falle eines Verlusts der Brieftasche leichter. Beispiel Passverlust: Kopien der Ausweispapiere erleichtern die Ausstellung eines Passersatzes und ersparen eine Rückfrage bei der Passbehörde in Deutschland, heißt es beim Auswärtigen Amt. Eine Möglichkeit: Die Kopie separat im Reisegepäck verstauen. Eine zweite Möglichkeit ist das Digitalisieren von Reisedokumenten. Allerdings sollten Verbraucher darauf achten, sensible Daten möglichst verschlüsselt und kennwortgeschützt auf dem Smartphone oder in der Cloud zu speichern. Die Verbraucherzentrale Bayern rät zudem, IBAN und Kreditkartennummer auf einem Zettel zu notieren, da dies die Kartensperrung erleichtert. „Auch sollten sämtliche Sperrnummern und Telefonnummern vom Auswärtigen Amt auf einem Zettel notiert sein“, rät Martina Renner von der Verbraucherzentrale Bayern. Zusätzlich sollten die Nummern auf dem Handy abgespeichert werden. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte Europäische Notrufnummer: 112
Pass/Geld verloren, Todesfall oder Überfall Auswärtiges Amt (24 Stunden): +49 30 1817 0 Sperren von Bank-, Kredit- oder Mobilfunkkarte +49 116 116 oder +49 30 40 50 40 50 Auto/Kfz-Pannenhilfe ADAC: +49 89 22 22 22 Notruf der Kfz-Versicherer: +49 40 300 330 300 Individuelle Telefonnummern Zusätzlich sollten Service-Nummern von der Krankenkasse, der Auslandskrankenversicherung, der Airline und des Reiseveranstalters notiert und gespeichert werden. sh