Paprika bei Vitamin C ungeschlagen

von Redaktion

Jetzt ist Erntezeit im Garten, besonders groß ist die Auswahl an frischem Gemüse wie Zucchini, Auberginen, Paprika, Salat, Gurken und Tomaten. Viel Sonne hat für gut ausgereifte, aromatische Früchte gesorgt. Zucchini sind oft besonders ertragreich. Sie lassen sie sich gut mit anderen Gemüsesorten kombinieren, zum Beispiel mit Aubergine, Tomate und Paprika zu einem Ratatouille. Auch würzige Chutneys mit Chili oder schnelle Pfannengerichte mit Knoblauch sind denkbar. Dank ihres milden Geschmacks eignen sich Zucchini sogar für saftige Kuchen, etwa mit Haselnüssen und Kakao.

Wer wenig Zeit hat, kann Überschüsse auch problemlos einfrieren. Es reicht, die gewaschenen Früchte klein zu schneiden, blanchieren ist bei Zucchini nicht erforderlich. Während Zucchini auch Rohkostsalate bereichern können, sollten Auberginen nur gegart gegessen werden. Fügt man etwas Zitronensaft beim Kochen hinzu, bleibt das Fruchtfleisch hell. Größere Exemplare an Auberginen und Zucchini lassen sich sehr gut füllen, etwa mit Hackfleisch, Reis oder Couscous.

Vor der Zubereitung sollte man bei Zucchini ebenso wie bei ihren Verwandten, den Kürbissen, stets den Geschmack prüfen. Schmeckt das Fruchtfleisch bitter, ist es nicht für den Verzehr geeignet. Die Bitterstoffe, Cucurbitacine genannt, können zu schweren Verdauungsproblemen führen. Insbesondere bei selbstvermehrtem Saatgut kann es zu solchen unerwünschten Rückkreuzungen kommen, etwa, wenn Zucchini in der Nähe von Zierkürbissen angebaut werden. Handelsübliches Saatgut ist nicht betroffen.

Tomaten aus heimischem Anbau haben jetzt ebenfalls Saison. Das beliebteste Gemüse der Deutschen ist im Anbau besonders wärmeliebend und verträgt nur ungern Regengüsse oder gar Staunässe. Wer dies berücksichtigt, kann auch im eigenen Garten oder auf Balkon und Terrasse aromatische Früchte ernten.

Und das in einer größeren Sortenvielfalt, als sie im Supermarkt zu finden ist: Birnenförmig, groß wie ein Ochsenherz, klein wie Kirschen und leuchtend in einem Farbspektrum von gelb über dunkellila bis rot getigert. Manche Sorten wie „Evergreen“ oder „Green Zebra“ behalten auch ausgereift ihre grüne Farbe. Abgesehen von diesen Spezialsorten sollte man auf den Verzehr grüner Tomaten verzichten, da sie gesundheitsschädliches Solanin enthalten können.

Dies ist ein natürlicher Abwehrstoff von Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Auberginen und Kartoffeln. Solanin kann zu Verdauungsbeschwerden führen und das Kreislauf- und Nervensystem angreifen. Es ist hitzestabil und wird beim Kochen nicht zerstört.

Auch die Paprika zählt zu den Nachtschattengewächsen. Ihre Früchte können aber bereits grün gegessen werden. Ausgereifte gelbe und rote Früchte sind jedoch reicher an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. In Sachen Vitamin C kann kein anderes Gartengemüse mit der Paprika mithalten. Allen Gartengemüsen ist gemein, dass sie neben Vitaminen auch jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe, Ballast- und Mineralstoffe, aber nur sehr wenige Kalorien enthalten.

Sommerliches Pfannengemüse

Zutaten: 1 Zwiebel,1 Knoblauchzehe, je 1 mittelgroße Zucchini und Aubergine, 2 Paprika, 4 Tomaten, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano, Zitronensaft.

Zubereitung: Zwiebel und Knoblauch hacken und im Öl anbraten. Zucchini und Aubergine würfeln, Paprika in Streifen schneiden und dazugeben. Unter Wenden etwa zehn Minuten braten, dann Tomatenhälften zugeben und nochmals fünf Minuten braten. Mit Gewürzen und Zitrone abschmecken. Dazu passt Kräuterquark oder Hummus.

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