Aus Ärger über Telekommunikationsunternehmen haben sich im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen an die Bundesnetzagentur gewandt und Schlichtungsanträge gestellt. Die Zahl sei 2020 im Vergleich zum Jahr zuvor um 15 Prozent auf 1844 gestiegen, teilte die Regulierungsbehörde mit. Es ging zum Beispiel um Sperrungen oder Störungen des Telefonanschlusses, um strittige Rechnungspositionen, hohe Mobilfunkkosten durch Auslandsaufenthalte oder um Probleme beim Anbieterwechsel – etwa dass die Rufnummernmitnahme nicht geklappt hat. Die Firmen müssen an den Schlichtungsverfahren nicht teilnehmen. Dennoch gab es in 687 Streitfällen eine Übereinkunft.