Faber-Castell ist für seine Stifte bekannt. © Imago
Pflege-Mindestlöhne steigen in zwei Schritten
Berlin – Die Mindestlöhne für Beschäftigte in der Altenpflege sollen weiter steigen. Für Pflegehilfskräfte kommt eine erste Anhebung zum 1. Juli 2026 von derzeit 16,10 Euro auf 16,52 Euro pro Stunde, wie Bundesarbeits- und Bundesgesundheitsministerium gestern mitteilten. Zum 1. Juli 2027 soll eine zweite Anhebung auf 16,95 Euro folgen.
Kräftiges Auftragsplus für Bauhauptgewerbe
Wiesbaden – Lichtblick für die kriselnde deutsche Baubranche: Im September verbuchte das Bauhauptgewerbe so viele neue Aufträge wie seit März 2022 nicht. Bereinigt um Preissteigerungen (real) erhöhten sich die Neubestellungen im Vergleich zum Vormonat August um 7,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
VW kann Autos komplett in China entwickeln
Wolfsburg – Volkswagen kann neue Autos offenbar vollständig in China entwickeln und bauen: Neue Modelle könnten „zum ersten Mal in der Geschichte des Volkswagen-Konzerns (…) vollständig außerhalb Deutschlands entwickelt und mit allen Freigabeprozessen zur Marktreife gebracht werden“, teilte das Unternehmen gestern in Wolfsburg mit.
Faber-Castell will 130 Stellen streichen
Stein – Der Schreibwarenhersteller Faber-Castell will rund 130 Stellen in Deutschland streichen. Kleinere Fertigungslinien und solche mit geringer Auslastung sollen vom Stammsitz Stein bei Nürnberg sowie vom oberfränkischen Geroldsgrün nach Brasilien und Peru verlagert werden, teilte das Unternehmen mit.
Ölraffinerie in Serbien droht die Schließung
Novi Sad – Der einzigen Ölraffinerie in Serbien droht aufgrund von US-Sanktionen gegen den serbischen Ölkonzern NIS die Schließung. Die Raffinerie sei zwar „noch nicht geschlossen“ worden, sagte Serbiens Präsident Aleksandar Vucic. Bis zur „vollständigen Stilllegung“ blieben nur vier Tage.
KI-App beschert Alibaba deutlichen Schub
Eine neue KI-App hat dem chinesischen Tech-Giganten Alibaba Auftrieb verschafft. Im abgelaufenen Quartal bis Ende September verbuchte der Konzern ein Umsatzplus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie Alibaba gestern mitteilte. Insgesamt setzte Alibaba im Quartal bis Ende September 247,8 Mrd. Yuan um (rund 30,3 Mrd. Euro).