Energiekrise auf Kuba

von Redaktion

Auf Kuba ist Kerosin knapp. © Nick Kaiser/dpa

Die sich zuspitzende Energiekrise auf Kuba wirkt sich auch auf den Tourismus aus. Seit Wochenanfang können keine Flugzeuge aus dem Ausland mehr in dem karibischen Inselstaat aufgetankt werden. Deshalb setzt die Fluggesellschaft Cubana de Aviación die einzigen Direktverbindungen von Deutschland nach Kuba bis mindestens Anfang März aus. Betroffene könnten kostenlos auf einen späteren Termin umbuchen oder erhielten ihr Geld zurück, berichtet das Touristik-Fachportal „fvw.de“. Auch die kanadische Airline Air Canada hatte Flüge vorerst eingestellt. Andere Airlines wie Iberia oder Air Europa, die weiter Kuba anfliegen, legen zusätzliche Tankstopps an anderen Flughäfen ein. Wegen des akuten Treibstoffmangels, Folge einer Ölblockade der USA gegen Kuba, rät das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen derzeit von nicht notwendigen Reisen in das Land ab. Die akute Energiekrise treffe auf breitflächig marode Energieinfrastruktur.

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