Telekom zahlt einen Euro Dividende

von Redaktion

Bonn – Beim Ausbau von Glasfaser-Internet hat die Deutsche Telekom ihr Tempo erhöht. „2025 haben wir 2,5 Millionen neue Glasfaseranschlüsse in Deutschland gebaut – das ist mehr als alle Wettbewerber zusammen“, sagte Konzernchef Tim Höttges. 2024 hatte der Zuwachs 2,2 Millionen betragen, dieses Jahr sollen es erneut mindestens 2,5 Millionen sein. Damit liegen die Glasfaser-Kabel des Magenta-Konzerns bereits bei 12,6 Millionen Haushalten in Deutschland – 2030 sollen es etwa doppelt so viele sein, und zwar mindestens 25 Millionen. Auch danach soll der Ausbau weitergehen.

Ein Teil der Kabel geht bis in die Wohnungen, der andere Teil liegt nur in der Straße. Glasfaser bietet die stabilsten und schnellsten Internetverbindungen, die Alternativen – also Internet über Telefonleitungen und über Fernsehkabel – gelten perspektivisch als Auslaufmodell. Zu den Konkurrenten gehören die Deutsche Glasfaser, Vodafone und NetCologne.

16,4 Prozent aller Haushalte in Reichweite hatten zum Jahresbeginn einen Glasfaser-Vertrag bei der Telekom, ein Jahr zuvor lag der Wert nur bei 14,8 Prozent. Dieser Anteil soll weiter steigen: Kamen vergangenes Jahr knapp 600.000 neue Glasfaser-Kunden hinzu, so soll die Anzahl solcher Neukunden dieses Jahr weiter steigen und 2027 bei einer Million liegen.

Die Telekom legte zudem Jahreszahlen für 2025 vor, die positiv ausfielen. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz der Telekom gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent auf rund 119,1 Milliarden Euro. Hätte sich der US-Dollar nicht so schwach entwickelt, wäre der Wert noch höher gewesen. Die amerikanische Tochter T-Mobile US ist die Ertragsperle des Konzerns.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten (Ebitda AL) kletterte konzernweit um 2,8 Prozent auf 44,2 Milliarden Euro. Anleger sollen dieses Jahr pro Aktie einen Euro Dividende bekommen und damit so viel wie noch nie.DPA

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