IN KÜRZE

von Redaktion

Miele-Produktion in Gütersloh. © dpa

Rheinmetall baut nun auch Schiffe

Düsseldorf – Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall baut künftig auch Schiffe. Der Hersteller von Panzern, Artillerie und Munition gab bekannt, dass die Übernahme des Bremer Marineunternehmens NVL abgeschlossen sei. Man habe alle kartellrechtlichen Freigaben erhalten. Verkäufer ist die Bremer Werftengruppe Lürssen. Zum Kaufpreis wurde nichts bekannt.

Chinesischer Partner für Arri

München – Der wirtschaftlich unter Druck stehende Kinokamera-Hersteller Arri hat eine strategische, technische Zusammenarbeit mit dem führenden chinesischen Smartphone-Hersteller Honor vereinbart. Das traditionsreiche Münchner Unternehmen will seine Expertise aus Kinofilmaufnahmen auf den Massenmarkt für Smartphones übertragen. Heutzutage würden Smartphones bereits in der professionellen Filmproduktion eingesetzt. Deshalb müssten diese Welten noch enger miteinander verbunden werden, heißt es bei Arri. Honor wurde von Huawei gegründet und ist 2020 an ein chinesisches Konsortium verkauft worden.G. HEGMANN

Miele spürt Sparsamkeit

Gütersloh – Der Haushaltsgerätehersteller Miele spürt die Konsumzurückhaltung der Verbraucher. Umsatztreiber war deshalb nicht der private Bereich, sondern das Geschäft mit Reinigungs- und Waschgeräten in der Gastronomie, bei Feuerwehren oder Laboren. Der Gesamtumsatz stieg laut Geschäftsführer Reinhard Zinkann im Jahr 2025 um 2,3 Prozent auf 5,16 Milliarden Euro. Davon entfiel mehr als eine Milliarde Euro auf den Bereich der Gewerbekunden. Über alle Sparten hinweg steigerte Miele den Geräteabsatz um 2 Prozent auf 3,6 Millionen Stück.

Piloten verzichten diese Woche auf Streiks

Frankfurt – Im Tarifstreit bei der Lufthansa-Tochter Cityline verzichtet die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) angesichts des Iran-Kriegs in dieser Woche auf Streiks. „Vor dem Hintergrund der derzeit angespannten weltpolitischen Lage und den damit verbundenen Unsicherheiten sieht sich die VC in einer besonderen Verantwortung für die Stabilität und Verlässlichkeit des Luftverkehrssystems“, erklärte die Gewerkschaft am Montag. Sie werde daher in dieser Woche von Arbeitskampfmaßnahmen absehen.

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