IN KÜRZE

von Redaktion

Metallbranche bildet deutlich weniger aus

München – Die Metall- und Elektroindustrie bildet nach jahrelanger Krise erheblich weniger Lehrlinge aus: Im vergangenen Jahr schlossen die Unternehmen des wichtigsten Industriezweigs in Bayern 13.398 Ausbildungsverträge ab, im Vergleich zum Vorjahr ein starker Rückgang um knapp 11 Prozent. In diesem Jahr erwarten die beiden Arbeitgeberverbände bayme und vbm weiter sinkende Zahlen mit einem Minus von acht Prozent. Die Verbände führen das nicht nur auf die schlechte wirtschaftliche Lage zurück, sondern auch auf den demografischen Wandel.

Nur halb so viele Wohnungen wie nötig

Berlin – In Deutschland werden nach Schätzung der Baubranche dieses Jahr weniger als 200.000 neue Wohnungen fertig – nur die Hälfte des angenommenen Bedarfs und gut 100.000 Einheiten weniger als noch 2020. Der Iran-Krieg berge neue Risiken mit steigenden Kosten für Baustoffe und Zinsen. Als Lösung sieht die Branche billigeres Bauen mit vereinfachten Standards – den sogenannten „Gebäude-Typ E“, den auch Bauministerin Verena Hubertz (SPD) in Planung hat.

Bremsspuren beim Wachstum

Berlin – Der Iran-Krieg bremst die Wirtschaft in Deutschland und der EU. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung senkte seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr um 0,3 Prozentpunkte auf nun 0,9 Prozent. Die Ökonomen warnten darüber hinaus, dass auch dieses Plus nur erreichbar sei, wenn der Iran-Krieg nicht über den Sommer hinaus andauert.

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