IN KÜRZE

von Redaktion

Handwerk: Freibetrag statt 1000-Euro-Prämie

Berlin – Statt der umstrittenen Entlastungsprämie schlägt Handwerkspräsident Jörg Dittrich steuer- und abgabenfreie Einkommensanteile vor – eine aus seiner Sicht gerechtere Lösung. „Der Staat könnte die ersten 1000 Euro vom Lohn im Mai, Juni oder Juli steuer- und abgabenfrei stellen. Dann hätten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter je nach Einkommen netto spürbar mehr in der Tasche“, sagte Dittrich dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Ärzte und Apotheker für Zuckersteuer

Berlin – Ärzte und Organisationen wie Foodwatch haben in einem gemeinsamen Appell auf die Einführung einer Zuckersteuer gedrungen. Die Bundesregierung dürfe „sich nicht länger von den leeren Versprechungen der Industrie einlullen lassen“, erklärte am Samstag Luise Molling von der Verbraucherorganisation Foodwatch Deutschland. Den Appell unterzeichneten laut Foodwatch rund 4000 Ärzte und mehr als 1000 Ernährungs- und Diabetesberater sowie einige Apotheker.

Wieder mehr Kreuzfahrer

Hamburg – Die weltweiten Passagierzahlen auf Kreuzfahrt-Schiffen sind nach Angaben des Branchenverbands Clia im vergangenen Jahr abermals gestiegen. Die Zahl der Gäste von Hochseekreuzfahrten lag demnach bei 37,2 Millionen, was im Vergleich zu 2024 einem Plus um 7,5 Prozent entsprach.

Bafin rügt Unicredit wegen Kampagne

Bonn – Die deutsche Finanzaufsicht greift bei einer Kampagne der Unicredit im Übernahmekampf um die Commerzbank ein. Die Bafin untersagte der italienischen Großbank Werbeanzeigen zulasten der Commerzbank, die sie in sozialen Medien veröffentlicht hatte. Die Werbung wurde als unzulässig eingestuft. Die Behörde rügte die „reißerische und unsachliche Aufmachung“ der Anzeigen. Diese hätten Mutmaßungen zur wirtschaftlichen Lage der Commerzbank enthalten und seien innerhalb der gesamten Europäischen Union abrufbar gewesen. Inzwischen seien sie jedoch nicht mehr aktiv.

Piraten entern mehrere Schiffe

London – Vor der Küste Somalias ist nach britischen Angaben ein Öltanker gekapert und in die Hoheitsgewässer des ostafrikanischen Landes gebracht worden. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) teilte am Samstag unter Berufung auf somalische Angaben mit, Unbekannte hätten das Schiff bereits am Dienstag in Gewässern nordöstlich der Stadt Mareeyo in ihre Gewalt gebracht. Es sei anschließend 77 Seemeilen südlich gebracht worden. Am Donnerstag hatte die UKMTO bereits mitgeteilt, dass ein unter somalischer Flagge fahrendes Fischereischiff von elf Bewaffneten gekapert worden sei.

Artikel 4 von 7