IN KÜRZE

von Redaktion

Hoffnung auf Frieden in Nahost: Ölpreis fällt

London – Die Ölpreise sind mit den Anzeichen für eine mögliche Entspannung im Iran-Krieg am Pfingstmontag deutlich gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli fiel auf 98,55 US-Dollar. Damit gab die Referenzsorte um 4,99 Prozent nach. Wegen der kriegerischen Auseinandersetzung am Persischen Golf war der Ölpreis in diesem Jahr zwischenzeitlich auf ein Hoch bei etwas mehr als 126 Dollar pro Barrel geklettert. Vor Kriegsbeginn Ende Februar lag der Ölpreis noch bei gut 70 Dollar.

Dax auf höchstem Stand seit Kriegsbeginn

Frankfurt – Beflügelt von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg und deutlich fallenden Ölpreisen hat der deutsche Aktienmarkt seinen jüngsten Erfolgskurs fortgesetzt. Der Dax stieg in den ersten Handelsminuten um 1,2 Prozent auf 25.180 Punkte und erklomm damit das höchste Niveau seit dem Tag vor Kriegsbeginn im Iran Ende Februar. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann am Montagmorgen 1,8 Prozent auf 32.676 Zähler.

BSW beklagt Rentenunterschiede

Berlin – Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat die nach wie vor deutlichen Rentenunterschiede zwischen Ost und West beklagt und vor diesem Hintergrund vor einer Absenkung des Rentenniveaus gewarnt. Laut vom BSW beim Statistischen Bundesamt abgefragten Daten hatten Rentnerinnen und Rentner im Osten zuletzt mehr als 300 Euro im Monat weniger zur Verfügung als Senioren im Westen. Demnach lag das den Senioren ab 65 Jahren zur Verfügung stehende sogenannte Nettoäquivalenzeinkommen im vergangenen Jahr in Ostdeutschland bei 25.873 Euro und in Westdeutschland bei 29.577 Euro.

Bahn will 90 Prozent Pünktlichkeit erreichen

Berlin – Die Deutsche Bahn will im Regionalverkehr wieder eine Pünktlichkeitsquote von mehr als 90 Prozent erreichen. Einen Zeitplan gebe es nicht, zunächst sei die Herausforderung, „den Abwärtstrend schnell zu stoppen“, sagte der Chef der DB Regio, Harmen van Zijderveld der dpa. Im laufenden Jahr würden zahlreiche Bauvorhaben angegangen, die „spürbare Verbesserung auf der Infrastrukturseite bringen“ sollen.

Airbus kämpft weiter mit Lieferproblemen

Toulouse – Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus hadert weiter mit Lieferschwierigkeiten. Die australische Fluggesellschaft Qantas wird nun die ersten Maschinen der bestellten 12 angepassten Langstreckenflieger vom Typ A350 erst ab April 2027 erhalten, wie Airbus mitteilte. Qantas hatte mit einer Lieferung Ende 2026 gerechnet. Airbus sprach von Problemen in der Lieferkette, ohne konkreter zu werden.

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