So soll der WM-Sommer aussehen: Bei schönem Wetter auf der Terrasse mit Freunden Fußball schauen. Ein wetterfestes TV-Gerät ist da von Vorteil.
Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada ist für viele ein Anlass, sich auf die Suche nach einem neuen Fernseher oder einem neuen Soundsystem zu machen. Wir erklären, worauf es ankommt.
Der Preisrutsch
Bei der Suche nach einem neuen Fernseher sollte man die brandneuen 2026er-Modelle links liegen lassen. Sie kosten oft das Doppelte der Vorjahresgeräte, bieten aber kaum technische Vorteile. Sinnvoller ist es, bei Mediamarkt, Expert, Otto oder Amazon vom rasanten Preisverfall der 2025er-Generation zu profitieren. Den 55-Zöller Samsung GQ-Q7F2 gibt es aktuell schon für 399 statt 899 Euro. Und selbst ein gigantischer 98-Zoll-Bildschirm von Samsung kostet bei Expert statt 4299 nur noch 1399 Euro. Die OLED-TVs von LG, die als Warentestsieger früher selten unter 1300 Euro zu finden waren, starten mit 55 Zoll jetzt schon bei 749 Euro.
Das perfekte Bild
Bei schnellen Ballbewegungen zieht das Bild auf dem Fernsehschirm oft Schlieren. Abhilfe schafft im TV-Menü der „Sport-Modus“ oder die Bewegungskompensation („Motion Smooth“). Sie sorgen für flüssige Bilder.
Der 4K-Effekt
ARD und ZDF senden die WM wie gewohnt in solidem HD. Wer aber jedes Detail knackscharf sehen will, merkt mit 4K/UHD noch eine deutliche Steigerung. Nur die Telekom überträgt alle 104 WM-Spiele in UHD. Voraussetzung ist ein Abo von MagentaTV (siehe Kasten) – und ein Fernseher, der diese aktuell beste Bildqualität unterstützt. In den meisten Smart-TVs lässt sich Magenta mit 4K als App installieren. Alternativen sind Streaming-Geräte wie Apple TV 4K, Waipu-Box, Magenta One-Box oder Amazon Fire TV 4K.
Der beste Sound
Flachbildfernseher klingen konstruktionsbedingt dünn. Abhilfe schaffen Soundbars. Preistipp bei Chip ist die JBL Bar 500 mit Extra-Bassbox (Subwoofer) und Testnote 2,0 ab 320 Euro. Top-Alternative zur Soundbar ist der neue tragbare Lautsprecher Sonos Play für 349 Euro. Er verbindet sich per Bluetooth mit dem Fernseher und lässt sich am Henkel auch nach draußen mitnehmen. 24 Stunden Akku reichen für mehrere WM-Spiele. Vorteil: Bei den Nacht-Spielen rückt man ihn ganz nah ans Ohr und reißt nicht Mitbewohner oder Nachbarschaft aus dem Schlaf.
Die Tor-Verspätung
Nichts nervt mehr, als wenn bei den Nachbarn schon gejubelt wird, während der Ball auf dem eigenen Fernseher noch in den Strafraum fliegt. Denn das Bildsignal benötigt je nach Empfangsweg unterschiedlich lang. Laut Test liegt das Kabelfernsehen von Vodafone (ab 9,99 Euro im Monat) dank „Jubel-Booster“ derzeit vorn – der soll mindestens zwei Sekunden bringen. Der Münchner Streaminganbieter Waipu.tv (ab 4,99 Euro im Monat) schaltet auf seinen Geräten für die WM einen Sport-Modus frei, der die Tore auf ARD und ZDF ebenfalls schneller als bisher fallen lässt.
Das Garten-WLAN
Damit das Streaming am Grill nicht ins Ruckeln gerät, muss das drahtlose Heimnetzwerk bis nach draußen reichen. Hier helfen Reichweiten-Verlängerer (Repeater). Zu Fritzbox-Routern passt der 1200 AX für knapp 80 Euro.
Die Open-Air-WM
Fürs Zuschauen im Freien gibt es wetterfeste Outdoor-Fernseher. Die Geräte der China-Marke Sylvox halten Temperaturen von minus 30 bis plus 50 Grad aus. 55 Zoll gibt es ab 2000 Euro. Wer noch mehr Leuchtkraft gegen die pralle Sonne braucht, greift zum Samsung „The Terrace“ ab 3000 Euro.
Günstigere Alternative mit Public-Viewing-Gefühl im Garten ist ein Beamer. Dabei ist die maximale Helligkeit wichtig: Für draußen sollten es mindestens 3000 ANSI-Lumen sein. Preistipp ist bei den Beamern der Epson CO-FH02, der bei Amazon oder Galaxus von 800 auf knapp 500 Euro reduziert ist.