IN KÜRZE

von Redaktion

Christian Kötz, Chef von Continental: Mit der Autogröße wachsen auch die Reifen. © dpa

Spotify will exklusiv Konzerttickets anbieten

Stockholm – Der schwedische Streamingdienst Spotify hat ein neues Angebot angekündigt: Er will zahlenden Abonnenten künftig Tickets für das Konzert eines ihrer Lieblingskünstler bereits vor dem offiziellen Vorverkaufsstart anbieten. Das teilte Spotify am Dienstag bei Vorlage seiner Quartalszahlen mit. In den Monaten April bis Juni gewann Spotify demnach 16 Millionen neue Nutzerinnen und Nutzer hinzu, ihre Gesamtzahl stieg damit bis Ende Juni auf 777 Millionen. Das Betriebsergebnis im Quartal stieg demnach um 61 Prozent im Vorjahresvergleich auf 655 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro.

Große Reifen bescheren Conti gutes Geschäft

Hannover – Der Reifenhersteller Continental hat im zweiten Quartal von guten Geschäften mit großen und teuren Reifen profitiert. Das um Sondereffekte bereinigte konzernweite Ergebnis vor Steuern und Zinsen betrug 570 Millionen Euro – nach 422 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Dax-Konzern mitteilte. Auch günstigere Preise für Rohmaterialien und geringere Zoll- und Wechselkurseffekte halfen dabei. Der Nettogewinn allerdings sank mit 274 Millionen Euro um fast die Hälfte, nachdem das Autozuliefergeschäft abgespalten worden war.

Impfstoff-Firma Biontech tief in der Verlustzone

Mainz – Die weltweit geringere Nachfrage nach Covid-19-Impfstoff hat Biontech im ersten Halbjahr 2026 einen Milliardenverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand bei den Mainzern in den ersten sechs Monaten ein Minus von 1,35 Milliarden Euro (Vorjahr: 802,4 Mio.), wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz lag im zweiten Quartal mit 105,6 Millionen Euro deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (260,8 Millionen Euro).

Hensoldt plant mit Bosch neuen Standort

Taufkirchen – Das Münchner Rüstungsunternehmen Hensoldt will bei Stuttgart ein Entwicklungszentrum mit rund 300 Stellen aufbauen und kooperiert dafür mit Bosch. Im Fokus des neuen Standortes stünden Software-Architekturen für vernetzte, updatefähige Verteidigungssysteme sowie die Weiterentwicklung von Entwicklungsprozessen, wie sie in der Automobilentwicklung seit Jahren etabliert seien, teilte Hensoldt mit.

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