Auftragslage am Bau bessert sich
München – Der Auftragsbestand der bayerischen Bauunternehmen ist gestiegen. Zum Ende des zweiten Quartals liegt er im Bauhauptgewerbe bei 18,75 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Das sind 5,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Treiber des Anstiegs ist vor allem der Tiefbau. Wohnungs- und Hochbau schwächeln dagegen.
Samsung schüttet bis zu 68 Milliarden Euro aus
Seoul – Der südkoreanische Elektronikriese Samsung Electronics kündigte an, seinen Aktionären in diesem Jahr deutlich mehr Geld zukommen zu lassen als jemals zuvor. So sollen für 2026 voraussichtlich 90 bis 110 Billionen Won an Aktionärsrückgaben zur Verfügung stehen, teilte der Chiphersteller mit. Umgerechnet entspricht das zwischen rund 56 und 68 Milliarden Euro.
Hyundai: Streiks für höheres Rentenalter
Seoul – Beim südkoreanischen Autobauer Hyundai haben Beschäftigte erstmals seit mehr als zehn Jahren einen ganzen Tag lang die Arbeit niedergelegt. Nach Gewerkschaftsangaben nahmen rund 40.000 Beschäftigte an dem Streik teil. Sie forderten eine Erhöhung der Leistungsprämien um 50 Prozent sowie eine Anhebung des Rentenalters um zwei Jahre. Die Beschäftigten fürchten, in großem Stil durch Roboter ersetzt zu werden.
Fielmann: Kursrutsch nach schlechten Zahlen
Hamburg – Der Aktienkurs von Fielmann ist unter Druck geraten, nachdem die Augenoptik-Kette am Vorabend die Jahresprognose gesenkt hatte. Der trübe Ausblick brockte dem Konzern einen Kursrutsch von 7,3 Prozent ein. Zeitweise sackten die Aktien bis auf 37,95 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2023. In den vergangenen zwölf Monaten ist der Kurs um mehr als 30 Prozent gefallen.
Tesla will E-Laster in Europa verkaufen
Hannover – Tesla will seinen um Jahre verzögerten Elektro-Sattelschlepper auch in Europa auf den Markt bringen. Details zur Einführung des Tesla Semi sowie technische Daten soll es auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover geben, wie der von Tech-Milliardär Elon Musk geführte Autobauer auf der Plattform X ankündigte.
Lindt-Weihnachtsmann soll günstiger werden
Bern – Der Deutschland-Chef des Schweizer Schokoladenherstellers Lindt, Michael Spiller, hat Preissenkungen für einige Produkte angekündigt. Der Preis für den klassischen Weihnachtsmann von 125 Gramm etwa soll von 5,99 Euro auf 5,49 Euro sinken, wie Spiller der „Bild“-Zeitung sagte. Grund sind die gesunkenen Preise für Kakao. Lindt hatte zuvor die Preise mehrfach angehoben, was in vielen Supermärkten zu Kaufzurückhaltung führte.