„Ich möchte im Eishockey bleiben“

Patrick Hager (Dritter von rechts) hat in Füssen an einem Trainerlehrgang teilgenommen. Auch Ex-Starbulls-Akteur Manuel Strodel (roter Helm) schuftet für die Trainerlizenz.

Patrick Hager (Dritter von rechts) hat in Füssen an einem Trainerlehrgang teilgenommen. Auch Ex-Starbulls-Akteur Manuel Strodel (roter Helm) schuftet für die Trainerlizenz.

Patrick Hager schuftet für die Trainerlizenz

Rosenheim/Füssen – 1.049 Spiele in der höchsten deutschen Eishockey-Liga stehen in der Vita von Patrick Hager. 167 Länderspiele hat der gebürtige Stuttgarter bereits absolviert. An ein Karriereende denkt Hager aber weiterhin nicht. Obwohl der Mittelstürmer im Alter von 37 Jahren im Herbst seiner Karriere angekommen ist. Deshalb kümmert er sich jetzt schon um die Zeit nach der aktiven Laufbahn und hat an einem Trainerlehrgang für die C-Lizenz des Deutschen Eishockey-Bundes teilgenommen.

„Ich bin jetzt in Richtung Ende meiner Karriere und ich möchte sehr gerne im Eishockey bleiben“, erklärt Hager in einem Video des Deutschen Eishockey-Bundes. Auch zahlreiche andere bekannte Namen wie Manuel Strodel, Philip Gogulla, Maximilian Kastner, Torsten Ankert, Martin Schymainski und Christoph Kiefersauer hatten sich neben Hager nach Füssen aufgemacht und am Spielerschnellkurs teilgenommen. Trainer werden, ob nun im Profigeschäft, im Amateurbereich oder im Nachwuchs – für den in Rosenheim ausgebildeten Stürmer eine Option. „Ich habe das Gefühl, am Eis bleiben zu wollen“, sagt der DEL-Stürmer. Ob das nun in der Arbeit mit Kindern sei oder mit Profis, „das wird sich herausstellen“. Der Lehrgang sei „eine super Chance, Input zu bekommen, die andere Seite kennenzulernen. Weil bisher kennen wir nur die Spielerseite.“

Hager bildet sich nun, nach dem verkürzten Präsenzteil, im Rahmen des Trainerkurses saisonbegleitend fort. Zum Abschluss steht eine Prüfung an, wie im regulären Trainerseminar auch. Der C-Schein berechtigt erst einmal zur Arbeit im Nachwuchsbereich. Vor dem Trainerlehrgang schnupperte Hager 2024 schon bei Münchens Sportchef Christian Winkler in die Managerarbeit hinein. „Ich bin nimmer der jüngste Spieler“, sagte er, der neben der Karriere das Fachabitur abschloss, damals der Abendzeitung. „Da musst du dir dann auch langsam Gedanken machen, was du mal nach der Karriere machen willst.“ Für den flüssigen Übergang in die Karriere, mit einer Familie hinter sich will alles geplant sein. obe

Montag, 13. Juli 2026
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