Historisches Podium
Großer Jubel bei Markus Reiterberger (links) und Co. über den dritten Platz in Suzuka.Foto Stephane Valembois|SV Agency
Rennfahrer Markus Reiterberger fährt in Suzuka auf das Podest
Suzuka – BMW Motorrad Motorsport und das BMW Motorrad World Endurance Team haben einen historischen Erfolg gefeiert: Das Team hat mit der #37 BMW M 1000 RR den ersten Podiumsplatz für einen europäischen Hersteller bei den Suzuka 8 Hours in Japan geholt. Bei extrem tückischen Bedingungen sicherten sich Michael van der Mark, der Trostberger Markus Reiterberger und Steven Odendaal den dritten Platz.
Der japanische Langstreckenklassiker wird seit 1978 ausgetragen, und bisher gelang es keiner europäischen Marke, auf das Podest zu fahren – bis zur Auflage 2026. Das BMW Motorrad World Endurance Team war zudem das bestplatzierte fest in die FIM EWC eingeschriebene Team. Denn der Sieg und Rang zwei gingen an starbesetzte Mannschaften von Honda und Yamaha, die eigens für dieses Rennen zusammengestellt wurden. In der Weltmeisterschaftswertung hat das BMW Motorrad World Endurance Team damit weiter aufgeholt.
Die #37 BMW M 1000 RR zeigte sich schon in den ersten Sessions stark. Nach den ersten beiden Qualifyingsessions lag das Trio van der Mark, Reiterberger und Odendaal auf dem zweiten Rang. Da das Top-10-Trial wetterbedingt abgesagt werden musste, blieb es bei Platz zwei in der Startaufstellung. Von dort fuhr das BMW Werkstrio bei teils extremem Regen und teils abtrocknender Strecke ein souveränes Rennen – und das Team in der Box leistete einmal mehr hervorragende Arbeit. Die letzte halbe Stunde musste hinter dem Safety Car gefahren werden, weil zu viel Wasser auf der Strecke stand. Nach acht Stunden war es geschafft: Podium für das BMW Motorrad World Endurance Team.
„Endlich haben wir in Suzuka den Sprung aufs Podium geschafft. Ich bin schon seit vielen Jahren mit diesem Motorrad und diesem Team hier – und jetzt haben wir es endlich geschafft. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team, sie haben sich diesen Erfolg wirklich verdient. Es war ein langer und harter Weg. Wir hatten auf trockene Bedingungen gehofft, denn ich glaube, dann wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Im Regen war es für uns nicht ganz so einfach. Das Team hat einen herausragenden Job gemacht, und wir sind im Kampf um die Weltmeisterschaft wieder voll dabei – und das ist das Wichtigste“, resümierte Reiterberger glücklich.