Menschen mit Kniearthrose können selbst einiges tun, um auf den Beinen zu bleiben. Statt sich und ihre Gelenke zu schonen, sollten sie sich viel bewegen. Spaziergänge zum Beispiel schmieren die Gelenke. Wanderstöcke sind hilfreich, um die Knie nicht zu sehr zu belasten, empfiehlt der „Senioren Ratgeber“. Die Stöcke gibt es in zusammensteckbarer Form für den Schaufensterbummel. Hausarbeit hält ebenfalls fit. Wer dafür auf die Knie muss, legt ein Polster unter sie. Wichtig ist, nie komplett in die Hocke zu gehen.
Nässe, Nebel, Eis – all das reflektiert Sonnenlicht. Deshalb sollte man auch an kalten, aber sonnigen Tagen eine Sonnenbrille tragen. Sie verhindert, dass die Augen bleibenden Schaden nehmen, erklärt das Kuratorium Gutes Sehen. Sind die Augen dagegen ungeschützt, drohen ein Sonnenbrand oder Entzündungen der Hornhaut und Bindehaut. Auch Schäden an der Netzhaut können die Folge sein, wenn die Augen UV-Strahlung ungefiltert ausgesetzt sind. Eine geeignete Sonnenbrille erkennt man am CE-Zeichen. Ideal ist dem Kuratorium zufolge ein UV-Schutz von 380 bis 400 Nanometern. Gegen die Blendung helfen möglichst dunkel getönte Gläser.
Wer sich um einen Angehörigen kümmert, braucht ab und an mal eine Pause. Sei es, weil die eigenen Kräfte nachlassen oder um in den Urlaub zu fahren. Für solche Fälle gibt es ab Pflegegrad zwei die Möglichkeit, den Pflegebedürftigen auf Kosten der Kasse kurzzeitig in einem Heim unterzubringen. Ein Anruf bei der Pflegekasse genügt, um den Antrag zu stellen. Auf die Suche nach einem Platz für die Kurzzeitpflege begibt man sich aber besser rechtzeitig. Das gilt insbesondere für die Schulferien, rät die Zeitschrift „Pflege und Familie“.
Pflegebedürftige, die schlecht essen, geraten leicht in eine Mangelernährung. Trotzdem dürfen sie nicht zum Essen gezwungen werden, heißt es beim Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP). Angehörige sollten stattdessen frühzeitig hinterfragen, warum der Betroffene nichts essen mag. Manchmal stecken Schmerzen dahinter. Es kann auch sein, dass der Pflegebedürftige bestimmte Speisen nicht mehr verträgt oder nicht mehr mag. Und auch Trauer kann ein Grund sein. Isst und trinkt jemand über Tage sehr wenig, muss ein Arzt hinzugezogen werden. Der Ratgeber „Essen und Trinken“ ist Teil der Reihe des ZQP, die Angehörigen alltagstaugliche Tipps für die häusliche Pflege an die Hand gibt. Die gedruckten Ausgaben können kostenlos per E-Mail beim ZQP bestellt werden: bestellung@zqp.de. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite der Stiftung unter www.zqp.de.