Steckerlfisch
Zutaten pro Person und Fisch:
1 Forelle (ca. 400 bis 600 g)
3 TL Salz
3 TL Pfeffer
5 EL Sonnenblumenöl
Zubereitung:
1. Forelle ausnehmen (eventuell schon vom Fischhändler ausnehmen lassen), waschen und trocken tupfen.
2. Die Forelle auf einen Holzspieß stecken. Diesen zuvor einölen, sonst klebt das Fischfleisch fest. Zum Aufspießen: Dabei wird das „Steckerl“ durch das Maul hindurchgeführt und gleich seitlich unterhalb der Rückengräten des Fisches eingestochen und unter den Gräten bis zum Ende des Bauchschnittes schwanzwärts durchgeführt. Danach wird auf der anderen Seite ein kurzer Stich für eine Verbindung gesetzt. Anschließend schiebt man das „Steckerl“ mittig durch die Schwanzflosse.
3. Nun den offenen Bauch, den Rücken und die Flanken mit Öl einpinseln, alle Seiten gleichmäßig mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Die Hitze über den glühenden Kohlen testen, es darf nicht zu heiß sein, sonst platzt die Haut. Hält man es aus, die Handflächen kurz über den Kohlen zu halten, ist die Hitze ideal.
5. Der Fisch wird nun mit dem Rücken nach unten auf den Grill gesteckt. Manchmal gibt es eine spezielle Vorrichtung. Es geht aber auch, wenn man die Holzspieße in die Handgriffe des Grills klemmt.
6. Nach circa 20 Minuten den Fisch auf die Bauchseite drehen und diese nochmals 15 Minuten grillen.
7. Zum Schluss werden die Flanken für jeweils 5-10 Minuten den glühenden Kohlen ausgesetzt, um eine knusprige Haut zu erhalten. Fertig.
8. Klassischerweise isst man zum Steckerlfisch eine Brezn. Wer will, kann noch etwas Zitronen- oder Limettensaft über das Fischfleisch geben.
Geräucherter Fisch ist eine Delikatesse. Wer denkt, dass ein teurer Räucherofen notwendig ist, um selbst den Räuchervorgang in Angriff zu nehmen, der liegt falsch. Lediglich ein verschließbarer Gas- bzw. Holzkohlegrill ist nötig. Und natürlich Räucherspäne.
Geräucherte Forelle:
(pro Person)
1 Forelle
3 EL Salz
2 Scheiben Brot
1 Zitrone
1 EL Meerrettich
außerdem:
ein geschlossener Grill (Gasgrill oder Kugelgrill)
Räucherspäne (beispielsweise Buche)
Zubereitung:
1. Die Forelle gleichmäßig salzen und für einen Tag abgedeckt im Kühlschrank lagern.
2. Die Forelle vor dem Räuchern waschen und gründlich trocken tupfen.
3. Jetzt für 1 Stunde bei 90 Grad auf dem Gasgrill räuchern: Dazu befüllt man eine Räucherbox mit Räucherspänen (beispielsweise Buche) und legt sie auf den äußeren Brenner, bis sich Rauch entwickelt. Danach setzt man die Forelle mit dem geöffneten Bauch nach unten auf einen Spareribs-Ständer, sodass der Rauch möglichst überall hinziehen kann. Die Forelle wird nun auf der indirekten Hitze geräuchert.
4. Die geräucherte Forelle kann man warm oder kalt verzehren. Am besten eine Zitrone drüber träufeln und mit geröstetem Brot servieren.
Tipp: In der BBQ-Szene nimmt man anstelle spezieller Spareribs-Ständer einfach einen Topfdeckelhalter oder ein Abtropfgitter aus einem Möbelhaus oder Küchenstudio.