Mal so richtig urzeitlich kochen? Und dann nebenbei noch positive Effekte und die Hintergrundgeschichte erfahren? Das liefert Urmensch. Feuer. Kochen. Es ist sicher kein gewöhnliches Kochbuch mit einer bunten Sammlung von Rezepten. Vielmehr ein kulinarisches Geschichtsbuch. Die „Cooking Hypothesis“ beinhaltet, dass die Menschheit das Feuer schon viel länger kannte, als archäologische Funde nahelegen. Mehr noch, sie geht davon aus, dass wir unser Menschsein allein der Kochkunst zuzuschreiben haben. Damit reiht sich diese wissenschaftliche Perspektive in jene wachsenden Forschungserkenntnisse ein, die beweisen, dass unsere Urahnen nicht jene knüppelschwingenden Rohlinge waren, wie sie die klassische Geschichtsschreibung gerne zeichnete. Im Gegenteil, unsere Urahnen waren soziale und kooperative Wesen, lebten in egalitären Gesellschaften, waren gesünder als wir und mussten bedeutend weniger arbeiten. Hans-Peter Hufenus führt die Leser auf eine Reise durch die Menschheitsgeschichte. Mythologische Geschichten, persönliche Erzählungen und Rezepte für archaisches Kochen – nicht nur für Historiker spannend. se Urmensch. Feuer. Kochen. Hans-Peter Hufenus. Erschienen im AT Verlag. 28 Euro. 200 Seiten.
In Zeiten von Corona können wir nicht eben schnell mal nach Spanien Reisen. So bleibt uns nicht anderes übrig, als sich nach Barcelona zu träumen und sich vorzustellen, in einer überfüllten Bar köstliche Kleinigkeiten zu genießen – mit diesem Kochbuch holen wir das spanische Lebensgefühl ganz einfach in die eigene Küche. Neben Spanien gibt es aber noch viele weitere Orte zu bereisen, denn neben gebratenen Pimientos lassen sich auch Samosas mit Joghurt-Minz-Dip oder Hähnchen-Avocado-Quesadillas darin finden – Tapas international eben. Neben traditionellen Tapas gibt es auch vegane und vegetarische Varianten. Eine kulinarische Weltreise, von der wir leider bis auf Weiteres nur träumen können. Das sind köstliche Kleinigkeiten rund um den Globus. se Vamos a las Tapas. Mit 70 Rezepten köstlich um die Welt. Erschienen im EMF Verlag. 144 Seiten. 15 Euro.