Bergwandern trotz Knieproblemen

von Redaktion

Die positiven Auswirkungen des Wanderns etwa auf das Immunsystem, die Fließeigenschaften des Bluts, die Leistungsfähigkeit der Lunge, den Blutdruck und überhaupt für das Herz-Kreislauf-System sind wissenschaftlich belegt. Die aktive Muskelarbeit ist ein weiterer wichtiger Punkt – auch weil sich auf diese Weise das Risiko für Knochenschwund und Arthrose senken lässt. Wer bereits unter Knieproblemen leidet, profitiert ebenfalls vom Wandern – speziell vom leichten Bergaufgehen. Dagegen ist Bergabgehen eher ungünstig, da die Kniegelenke durch das ständige Bremsen einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt sind. Ein Kompromiss könnte sein: erst den nicht zu steilen Berganstieg genießen und sich dann mit der Seilbahn zurück ins Tal bringen lassen. Menschen mit einer Kniegelenksarthrose sollten nicht nur auf den Grad der Steigung, sondern auch auf die Bodenverhältnisse achten: Empfehlenswert sind gut ausgebaute Wege. Wanderstöcke helfen, die Kniegelenke zu schonen. So wird die Belastung um bis zu 30 Prozent reduziert – nicht nur für Beine und Gelenke, sondern auch für die Wirbelsäule. Außerdem geben Stöcke zusätzlichen Halt. Machen sich während der Wanderung Schmerzen oder Bewegungsbeeinträchtigungen bemerkbar, sollte die Rückkehr angetreten werden.

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