IN KÜRZE

Mysteriöse Geburt Käfer schafft Platz

von Redaktion

140 Jahre lang wurde gerätselt, wie eigentlich die riesigen Asselspinnen im Polarmeer zur Welt kommen. Normalerweise trägt bei der Tierart das Männchen den Nachwuchs mit seinen dünnen langen Beinen über den Boden. Bei den Riesentieren ist das anders: Da klebt der Vater die Eier auf dem Boden fest. Dort entwickeln sie sich über mehrere Monate, bis schließlich kleine Larven schlüpfen, so eine Studie der Uni Hawaii. Asselspinnen gehören nicht zu den Spinnen, sondern leben nur im Meer.

Gute Nachrichten aus Tschechiens Wäldern: Dort, wo bis vor wenigen Jahren die Borkenkäfer wüteten, haben sich viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten angesiedelt. Das geht aus einer umfangreichen Studie hervor, für die 45 besonders in Mitleidenschaft gezogene Standorte seit 2018 untersucht wurden. Demzufolge wachsen an den Standorten im Schnitt mehr als 80 Arten höherer Pflanzen, von denen 17 auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen. Zudem lebe dort ein Drittel aller heimischen Tagfalter, wobei vor allem die empfindlicheren Grünlandarten in großen Beständen vorkämen, so die Studie. Entscheidend dafür war die Entstehung von offenen Parkwäldern und sonnenbeschienenem Totholz.

Artikel 3 von 8