KOCHSCHULE

Knackiges Sommergemüse

von Redaktion

Salmoniden eignen sich für ein Fisch-Tartar.

Mit Löffeln Fisch-Nocken formen.

Tolle Kombi: Fisch und frisches Gemüse.

Kontrollblick in den Ofen. Ist das Päckchen noch zu?

Zusammen geht‘s am besten: Leserin Barbara Baumer bindet das En-papillote-Päckchen mit Spitzenkoch Hans Jörg Bachmeier zu. So bleibt das Gemüse schön knackig. © Oliver Bodmer

Manchmal sind die besten Tipps ganz simpel. Für die Garmethode „en papillote” muss man keine horrenden Investitionen in mega teure Kochutensilien tätigen, denn man braucht gerade mal eine Lage Backpapier dazu. Und dieses ist für ein paar Cent zu bekommen. Diese Garmethode ist aber nicht nur günstig. Ihr weiterer Vorteil ist: „So wird die austretende Flüssigkeit der Zutaten gleich zum Dämpfen der Zutaten genutzt.“ Ein nicht zu verachtender Nebeneffekt: Der Herd bleibt schön sauber.“ Nur zum Zubinden der Gemüsepäckchen braucht man etwas Geschick – Hans Jörg Bachmeier ist froh, dass ihm Leserin Baumer mit der Garschnur hilft. Mit einem breiten Grinsen sagt der Koch: „Ich bin beim Verpacken nicht so geschickt. Auch bei Geschenken.“

In das Päckchen packt Bachmeier diesmal Gurken, Fenchel, Zucchini und Tomaten. Man muss sich aber nicht akribisch ans Rezept halten. „Erlaubt ist, was schmeckt und gerade Saison hat.“ Auch Spargel könnte sich der Spitzenkoch zurzeit gut vorstellen.

Das Gemüse in nicht zu kleine Stücke schneiden und frische Kräuter dazu packen, ein paar Spritzer Olivenöl darüber. Fertig ist die Vorbereitung. „Der Rest passiert im Ofen oder im Kugelgrill.“ Denn so ein Gemüsepaket eignet sich auch hervorragend als Beilage zum Grillen.

Gemüse und Fisch – ein bewährter Klassiker in der Küche. Auch Hans Jörg Bachmeier greift darauf zurück. Doch der Spitzenkoch spielt diesmal mit den Texturen. Den Fisch gibt es mal gedämpft, mal roh mariniert. „Für das Tartar kann man hervorragend die Abschnitte verarbeiten“, sagt er. Und die weiche Konsistenz des Fischtartars bilde einen schönen Kontrast zum knackigen Gemüse, das es mal als Salat, mal gegart gibt.

Tipp zum Schluss: Wer will, öffnet die Grill-Päckchen direkt am Tisch. Den aromatischen Duft will man sich nicht entgehen lassen. Fazit unserer Leser: „Wahnsinn, wie man mit so wenigen Zutaten ein so tolles Ergebnis erzielen kann.“

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