Zu schade für die Tonne: Mit Lebensmittel-Resten lässt sich hervorragend kochen. © Hartmann
Wrap mit eingelegtem Kürbis, Maronen und Blaukraut
(Zutaten für 4–6 Wraps)
für den eingelegten Kürbis:
ca. 400 g Hokkaido-Kürbis
¼ weiße Zwiebel
6–8 kleine Kapern
1 TL Salz
125 ml Essig
75 ml Wasser
2 Zweige Thymian
1 TL Senfsaat
2 Lorbeerblätter
½ TL Pfefferkörner
50–60 g Zucker
für das Blaukraut:
¼ Blaukrautkopf
2 Prisen Salz
1 Prise Zucker
80 g gegarte Maronen
außerdem: Wraps
Zubereitung:
1. Für den eingelegten Kürbis den Kürbis in 1 mal 1 cm große Würfel schneiden. Die weiße Zwiebel in grobe Würfel schneiden. Zwiebelwürfel, Essig, Wasser, Zucker, Salz, Kapern, Thymianzweige, Senfsaat, Pfeffer und Lorbeerblätter in einem Topf zum Kochen bringen.
2. Kürbiswürfel dazugeben und 3–4 Minuten köcheln lassen. Alles in ein Weckglas füllen und abgedeckt 24 Stunden ziehen lassen.
3. Für das Blaukraut dieses in feine Streifen schneiden, in eine Schüssel geben und mit Salz und Zucker würzen. Kräftig durchkneten. Maronen fein hacken, unter das Blaukraut mischen und nochmals kräftig massieren.
4. Wrap-Füllung: Den eingelegten Kürbis ohne Flüssigkeit zur Blaukraut-Maronen-Masse geben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Die Masse mittig auf das untere Drittel des Wraps geben, einmal einschlagen, dann die beiden Seiten einschlagen und den Wrap zusammengerollt servieren.
Bruschetta mit Blaukraut, Walnuss und Aprikose
8 Scheiben Baguette (gerne vom Vortag; Sauerteigbrot funktioniert ebenfalls gut)
2 EL Olivenöl
etwas Meersalz
für die Bruschetta-Masse:
¼ Blaukrautkopf
Salz
Pfeffer
Olivenöl
getrocknete Aprikosen
zum Anrichten:
8 Walnusskerne
Zubereitung:
1. Das Baguette in Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl bei mittlerer Temperatur langsam anrösten.
2. Für die Bruschetta-Masse das Blaukraut in feine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Salz würzen und kräftig kneten, damit es weicher wird. Die getrockneten Aprikosen in feine Scheiben schneiden und zum Blaukraut geben. Olivenöl und Pfeffer zugeben und alles miteinander verkneten.
3. Anrichten: Walnusskerne fein hacken. Blaukrautmasse auf das geröstete Brot geben und Walnüsse wie Parmesan darüberstreuen.
Ceviche vom Blumenkohl mit Kürbis und Apfel
für das Ceviche:
Blumenkohlstrunk von 2 Blumenkohlköpfen
zwei Prisen Salz
Limettensaft von 2 Limetten
Abrieb von ½ Bio-Limetten
etwas Chili (je nach Geschmack)
8 Stängel frischer Koriander
ein paar Korianderblätter zur Deko
für Kürbis und Apfel:
⅓ Hokkaido-Kürbis
½ Apfel
Salz und Pfeffer
Pflanzenöl
Thymian
Zubereitung:1. Für den Ceviche-Sud
den Limettensaft zusammen mit Koriander, etwas Salz, Limettenabrieb und Chili pürieren und ca. 10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Blumenkohlstrunk in sehr feine Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Den Ceviche-Sud durch ein feines Sieb geben und über die Blumenkohlscheiben verteilen. Kräftig marinieren. Marinierzeit: 10–15 Minuten, je nach Dicke der Scheiben. 2. Den Kürbis
halbieren, das Kerngehäuse entfernen und in fingerdicke Halbmonde schneiden. Den Apfel ebenso vorbereiten. Beides zusammen in einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl goldbraun auf den Schnittseiten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen. 3. Zum Anrichten
das Blumenkohl-Ceviche gut abtropfen lassen und auf dem Teller platzieren. Kürbis und Apfel darum anrichten. Mit etwas Koriander dekorieren und servieren.