Sorgt für Crunch: frittierter Knoblauch.
Es muss nicht immer Filet sein: Flanksteak ist preisgünstig.
Gehackte Petersilie gehört in die Salsa verde.
Zitronensaft verleiht der Salsa verde Frische.
Was für ein Genuss: Hans Jörg Bachmeier bereitet mit Angelika Dinkel (v.l.), Jutta Dinkel und Sylvia Brunner einen Klassiker aus Italien zu. Eine Tagliata mit Salsa verde. © Oliver Bodmer
Schmeckt nach Sommer: Tagliata mit Salsa verde.
Tomaten, Fleisch, Parmesan: Zutaten für eine Tagliata – ein Klassiker aus Italien.
Teamwork: Die Leserinnen schnippeln Tomaten.
Grüne Soßen gibt es in vielen Küchen der Welt. Die Salsa verde, zu Deutsch grüne Soße, ist eine Kräutersoße aus Norditalien. „In der Küche ist sie ein Alleskönner“, sagt Hans Jörg Bachmeier und stellt seine Variante der Salsa verde vor. Im Sommer passt die Salsa verde gut zu Gegrilltem. Auch zu Fisch ist sie eine hervorragende Begleiterin. An heißen Tagen schmeckt sie als Pastasoße. Dann wird sie einfach kalt dazugegeben. Unter Schmand gerührt, ergibt die Salsa auch einen tollen Dip. „Es lohnt sich, gleich größere Mengen zu machen“, sagt der Koch. Denn: „Je länger sie steht, desto geschmacksintensiver ist sie.“
Salsa verde hält sich gut verschlossen ein bis zwei Wochen im Kühlschrank. Eine Ölschicht obendrauf dient als Schutz.Diese schließt den Sauerstoff aus und verhindert das schnelle Verderben.
Hans Jörg Bachmeier macht sich zuerst an die Kräuter. Er greift zu einem großen Messer. Von Wiegemessern hält er nicht viel: „Damit quetscht man die Kräuter mehr, als dass man sie fein schneidet.“ Bei der Petersilie verwendet er ein paar Stiele, aber nicht zu viele: „Sie geben der Salsa mehr Tiefe.“
Salsa verde bekommt man überall in Italien. Bachmeiers Variante der Salsa verde ist mit Mayonnaise aus sehr gutem Olivenöl. Diese verleihe der Salsa noch mehr Cremigkeit.
Intensiv im Geschmack und wunderbar mager – ein kross gegrilltes Flanksteak bedeutet puren Fleischgenuss. „In den USA ist der kernige Cut ein Steak-Klassiker, hierzulande gewinnt die Rinderflanke immer mehr an Beliebtheit bei Grillfans“, sagt der Spitzenkoch. Aus gutem Grund. Nicht nur der Geschmack spricht für das Flanksteak. Auch der Preis. „Flanksteaks kosten in etwa die Hälfte der Filetklassiker.“
„Der Flank-Cut, auch Bavette genannt, stammt aus dem Bauchmuskel des Rinds“, erklärt Bachmeier den Schnitt. Charakteristisch für dieses magere Steak seien die feine Marmorierung sowie die flache Struktur.
Für den Crunch sorgt dieses Mal frittierter Knoblauch. Von der frischen Knolle entfernt Bachmeier die äußere Schicht und schneidet sie dann in feine Ringe und frittiert diese dann.
Fazit: Ein schnelles Gericht. Die Salsa verde ist ein absolutes Muss in diesem Sommer. „Ein ideales Mitbringsel zu einer Grill-Einladung.“