Schritt für Schritt erklärt Bachmeier die Zubereitung.
Meerrettich sorgt für etwas Schärfe im Nudelsalat.
Die Karkassen der geräucherten Forelle geben Aroma ab.
Frisch und geräuchert: Forellen für den Nudelsalat.
Kochen macht sichtlich Spaß: Die Schülerinnen schnibbeln für den bayerischen Nudelsalat die Zutaten klein. © Oliver Bodmer
Ein Nudelsalat 2.0 sozusagen. Mit lauter bayerischen Zutaten. Mit Ausnahme der Hauptperson: den Nudeln. Die kommen idealerweise aus Italien. Bachmeier schwärmt: „Rund um Neapel werden seit Jahrhunderten die besten Nudeln hergestellt.“ Gargnano ist bekannt dafür, die weltweit beste Pasta zu produzieren. Dieser Ort zelebriere Pasta wie kaum ein anderer. „Ein leichter Meereshauch weht durch die Gassen der Stadt und bringt ein wenig Feuchtigkeit in das sonst so trockene Klima rund um den Vesuv. Genau das Richtige für die Gragnano-Pasta.“
Und genau die verwendet Bachmeier auch für seinen Nudelsalat. Bei den Nudeln immer auf Qualität achten, sonst lohne sich die Arbeit nicht, lautet der Tipp vom Profi. Der Teig der Gargnano-Nudeloberfläche ist rau – „so kann die Nudel den Soßen-Geschmack besser aufnehmen“. Wichtig auch: „Die Nudeln nach dem Kochen nicht mit kaltem Wasser abschrecken, sondern noch heiß zum Dressing geben.“ So nehmen die Nudeln den Geschmack am besten auf.
Radieserl, Rettich, Ringelbete, die gerade Saison hat. Lauter gesunde Sachen wandern bei Bachmeier dieses Mal in die Schüssel. Für den bayerisch angehauchten Nudelsalat. Das Radieserl für die Farbe, der Rettich für die Schärfe und die Ringelbete fürs Aussehen. Noch wichtiger aber ist der Fisch: Seeforelle. Einmal roh mariniert und einmal geräuchert. Von der geräucherten Seeforelle legt Bachmeier die Karkassen in ein Öl und erwärmt dieses vorsichtig. Das marinierte Öl verleiht dem Salat später die besondere Note. Wichtig: Die Karkassen des frischen Fischs kann man nicht weiterverarbeiten.
Pfifferlinge dürfen im bayerischen Nudelsalat 2.0 nicht fehlen. „Sie haben jetzt Saison.“ Schwammerl liefern jedem Gericht Umami. Zum Pilzeanbraten gibt Bachmeier den Tipp: „Möchte man die Pilze kross anbraten, verwendet man beim Bratvorgang kein Salz. Das kommt erst hinterher.“ Anders sieht es aus, wenn man einen Pilzsud ansetzen will. Dann salzt man die Pilze sofort. Eine Regel, die für alle Pilze gilt.
Fertig ist der Nudelsalat. „In den Picknick-Korb und los geht‘s“, lautet Bachmeiers Vorschlag.