Darmkrebs: Früherkennung rettet Leben

von Redaktion

Dr. Irmgard Stippler Vorstandsvorsitzende AOK Bayern © CHRISTOPH VOHLER

Ein gesunder Lebensstil mit Rauchverzicht, regelmäßiger Bewegung und wenig Alkohol kann das Risiko von Darmkrebs deutlich senken. Er entwickelt sich oft über Jahre aus gutartigen Vorstufen. Mit Stuhltest und Darmspiegelung können Polypen früh erkannt und behandelt werden. Seit 2025 können gesetzlich Versicherte gleich welchen Geschlechts ab 50 Jahren zwischen der Früherkennungsoption „immunologischer Stuhltest jährlich und ab 55 Jahren alle zwei Jahre oder zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren“ wählen. Ein auffälliger Stuhltest muss durch eine Darmspiegelung abgeklärt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt Menschen mit familiärer Belastung. Rund jeder vierte Darmkrebs tritt im Zusammenhang mit familiärer Häufung auf. Sprechen Sie in Ihrer Familie ganz offen über Erkrankungen, denn bei einem Verwandten ersten Grades mit Darmkrebs ist eine erste Darmspiegelung zehn Jahre vor dem Erkrankungsalter des Angehörigen empfehlenswert.

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