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Hoffnungsträger für alle Länder

Zwei Mitarbeiter einer Kommunikationsagentur kleben Abstimmungsplakate an die Scheiben des überparteilichen Nein-Komitees gegen die Neutralitätsinitiative, über die Volk und Stände in der Schweiz entschieden haben. dpa

Zwei Mitarbeiter einer Kommunikationsagentur kleben Abstimmungsplakate an die Scheiben des überparteilichen Nein-Komitees gegen die Neutralitätsinitiative, über die Volk und Stände in der Schweiz entschieden haben. dpa

Zum Bericht „Schweiz stimmt über totale Neutralität ab“ (Politikseiten):

Leider wird in dem Artikel als Initiant lediglich die „rechtskonservative Schweizer Volkspartei (SVP)“ erwähnt. Die Initiative „Ja zur Schweizer Neutralität“ wird von Schweizer Bürgern jedes Alters vom linken bis zum konservativen Spektrum unterstützt. Es geht um die Verankerung der Neutralität in der Verfassung, die auf drei Säulen steht. 1. Die Neutralität ist immerwährend. Das macht die Schweiz für alle Länder der Welt verlässlich und glaubwürdig. 2. Die Schweizer Neutralität ist bewaffnet. Das bedeutet, dass die Schweiz über eine eigene Armee zur Verteidigung und Abschreckung verfügt. 3. Die Schweizer Neutralität ist umfassend. Die Schweiz lässt sich nicht in einen Krieg und auch nicht in Sanktionen verwickeln. Als Mitglied der UNO befolgt sie deren Beschlüsse. Erodiert die Schweizer Neutralität weiter, wird der Welt ein Ort genommen, an dem kriegerische Parteien auf neutralem Boden Friedensverhandlungen führen können. Die Unparteilichkeit der Schweiz ist ein Hoffnungsträger für alle Länder, die sich im Krieg befinden. Die Schweiz schützt den Frieden.

Beate Kissner

Eggstätt

Freitag, 2. Oktober 2026
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