Es grenzt an ein Wunder, dass hier nichts Schlimmeres passiert ist. Ein elfjähriges Mädchen ist am Freitagmorgen in Freimann auf dem Weg zur Schule unter einem Lkw eingeklemmt worden. Es wurde verletzt – aber nicht lebensgefährlich.
Passiert ist der Unfall am Freitagmorgen um 7.50 Uhr an der Kreuzung Föhringer Ring und Ungererstraße. Das Mädchen war mit dem Rad auf dem Weg zur Schule. Es wurde von einem Lkw überfahren und unter der Zugmaschine eingeklemmt. Die Feuerwehr hob das Fahrzeug mit Lufthebekissen an und befreite das Mädchen. In Begleitung eines Kindernotarztes kam es in den Schockraum einer Klinik. „Bei der ersten Untersuchung stellte sich heraus, dass das Mädchen einen Schutzengel gehabt haben muss“, teilte die Feuerwehr später mit.
Wie genau es zu dem Unfall kam, ob der Lkw-Fahrer das Kind vielleicht beim Abbiegen übersah, ist noch unklar. Die Polizei konnte am Freitag keine Informationen zum Unfall weitergeben.
Gerade an dieser Straße hatten erst vor einigen Monaten Eltern des nahe gelegenen Gymnasiums für Tempo-30-Schilder und eine Entschärfung der Verkehrssituation gekämpft. Stefan Sippell, Elternbeirat am Oskar-von-Miller-Gymnasium, sagt: „Damals hat die Stadt zügig reagiert. Die Schilder wurden in der Domagkstraße aufgestellt, Radfahrstreifen rot markiert. Wir würden uns aber nach wie vor wünschen, dass auch in der Ungererstraße nahe der Schule das Tempo begrenzt wird. Ob der aktuelle Unfall dadurch verhindert worden wäre, wissen wir nicht. Aber die Verkehrssituation muss für unsere Kinder unbedingt sicherer werden.“ ast,laf