IN KÜRZE

Stadtwerke suchen Ersatz für Sportplatz

von Redaktion

Mit der erneuten Meldung, dass sich ein amerikanischer Technologiekonzern in der Maxvorstadt niederlässt, fordern die Grünen erneut eine Stellungnahme der Landeshauptstadt zum Wohnungsbau von Großunternehmen im Viertel. Zur jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses (BA) Maxvorstadt legten die Grünen einen Antrag vor, mit der Bitte zu beantworten, warum das Unternehmen Apple nicht aufgefordert werde, sich am Wohnungsbau für seine Mitarbeiter zu beteiligen. Apple plant laut Medienberichten in dem Bürogebäude Karl auf dem ehemaligen Mahag-Gelände 1500 Arbeitsplätze. „1500 Arbeitsplätze erfordern 1500 Wohnungen!“, so die Antragsteller. Unternehmen „mit ihren immensen Gewinnen“ sollten auch „etwas für die Gesellschaft tun“. Das Gremium forderte einstimmig Auskunft von der Stadt. hud

OB Dieter Reiter übergibt am Donnerstagvormittag an der Bingener Straße/Triebstraße in Moosach der Öffentlichkeit ein Erinnerungszeichen für einen Zwangsarbeiter des NS-Regimes. Es handelt sich um den Niederländer Dirk Koedoot, der 1943 von den deutschen Besatzern zur Zwangsarbeit verschleppt und im Arbeitserziehungslager München-Moosach inhaftiert war. Dirk Koedoot wurde dort wahrscheinlich im Sommer oder Herbst 1943 inhaftiert und musste fast einen ganzen Tag in kaltem Wasser stehen, wie einer der Mithäftlinge später seinen Eltern erzählte. Am 20. Oktober 1943 starb Dirk Koedoot an einer Lungenblutung im Hilfshospital der Maria-Ward-Straße 9. Mehr Informationen unter www.erinnerungszeichen.de.  mm

Die Stadtwerke und die MVG suchen nach Ersatzflächen für den SV Stadtwerke München. „Es gilt, ausreichend Kapazitäten für die Abstellung und Wartung von Tramzügen zu schaffen, um den erforderlichen Angebots- und Netzausbau bis in die 2030er-Jahre hinein sicherzustellen, den Sportverein zu erhalten und den Museums- und Veranstaltungsbetrieb zu organisieren“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke. Im Vereinsumfeld wurden Bedenken laut, dass nach dem Umbau des Geländes an der Ständlerstraße kein Platz mehr für den Sportverein sei (wir berichteten). Werner Albrecht, Geschäftsführer für Personal, Immobilien und Bäder bei den Stadtwerken, betont derweil: „Es ist uns ein großes Anliegen, dass der Verein vor Ort weiterhin aktiv sein kann.“  mk

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