IN KÜRZE

Private Grillpartys wurden aufgelöst

von Redaktion

Ein Staatenloser ohne festen Wohnsitz (43) wollte im Lehel zuerst eine 31-Jährige mit einem Geldwechseltrick abzocken und hat sie daraufhin auch noch sexuell belästigt. Zivilbeamte der Altstadtwache (Polizeiinspektion 11) beobachteten den 43-Jährigen am Montag, wie er die Frau aus dem Landkreis München um unsinnige Geldwechseleien bat. Plötzlich umarmte der Mann die 31-Jährige, küsste sie und fasste ihr an die Brust. Die Beamten fanden bei dem Wohnsitzlosen Bargeld im vierstelligen Euro-Bereich und einen offenen Haftbefehl von hessischen Justizbehörden. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft.  weg

Die Corona-Krise hinterlässt sichtbare Spuren im öffentlichen Raum: In München haben zwei Jugendliche (13, 14) am Dienstag den Schriftzug „Fuck RKI“ in schwarzer Farbe an Gebäudewände gesprüht. Dies ist als Kritik am Robert-Koch-Institut zu verstehen, der Bundesbehörde für Infektionskrankheiten. Laut Präsidium nutzten die Täter offenbar eine Schablone. Beamte erwischten die Sprayer auf dem Alten Südfriedhof in der Isarvorstadt – Dosen und Schablone hatten sie noch bei sich. Der Schriftzug war an der Fassade einer Klinik an der Frauenlobstraße und an einem Gebäude an der Maistraße zu finden. Die Täter wurden ihren Eltern übergeben, der Staatsschutz ermittelt.  weg

Wegen zweier privater Grillfeiern haben Zeugen am Dienstagabend den Notruf gewählt. An der Bad-Ischler-Straße in Pasing trafen Polizisten in einem Garten eine Familie aus Augsburg an – sie bekam eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und einen Platzverweis. An der Amslerstraße in Moosach grillte ein 31-Jähriger aus dem Landkreis Aichach-Friedberg mit Anwohnern. Er bekam ebenfalls eine Anzeige und einen Platzverweis. Insgesamt führte die Polizei von Dienstag in der Früh bis Mittwoch in der Früh 6200 Corona-Kontrollen durch. Dabei zeigten die Beamten 291 Menschen an, 283 davon hatten sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen gehalten.  weg

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