Der für den morgigen Freitag geplante Klimastreik ist von den Veranstaltern abgesagt worden. „Angesichts der hohen Infektionszahlen in München haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, sagt Lukas Maggioni, Sprecher der Münchner Fridays-for-Future-Gruppe, im Gespräch mit unserer Zeitung. Ursprünglich hätten 1000 Teilnehmer an dem Klimaprotest auf der Theresienwiese teilnehmen sollen. Es wäre der erste globale Klimastreik seit Beginn der Corona-Krise gewesen. Einen Nachholtermin haben die Münchner Klima-Aktivisten noch nicht im Blick. „Wir können noch nicht wissen, wie sich die Infektionszahlen entwickeln, außerdem ist noch kein Termin für einen weiteren globalen Aktionstag fixiert“, sagt Maggioni. Am Freitag wolle man allenfalls einen kleinen Protest abhalten, keinesfalls aber mit einer größeren Teilnehmeranzahl. Die anderen bundesweit geplanten Veranstaltungen werden am Freitag jedoch stattfinden. Allein im Freistaat sind 40 solcher Demonstrationen angemeldet. mk
Die CSU-Stadtratsfraktion macht Druck auf die Stadtspitze. Es geht um das Lazy Moon im Filmcasino. Über den Club am Odeonsplatz hatte es immer wieder Beschwerden gegeben: Zu viele Menschen sollen sich dort getroffen haben, zudem hatten sich Nachbarn über die Lautstärke und die „massiven Verunreinigungen“ der benachbarten Grünanlagen geärgert. Jetzt will die CSU von Oberbürgermeister Dieter Reiter wissen, wie oft der Club von der Polizei und dem Kreisverwaltungsreferat (KVR) in den vergangenen Monaten kontrolliert worden ist. Zudem will der CSU-Stadtrat Hans Theiss wissen, ob Bußgelder verhängt wurden und wenn ja, in welcher Höhe. Außerdem will die CSU-Fraktion vom Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) wissen, „ob sich Covid-19-Infektionen der Besucher des Lazy Moon häufen“. Weitere Fragen: „Wie stellt sich die Konzession des Betreibers genau dar? Ist der Tanzbetrieb bis in die frühen Morgenstunden davon abgedeckt?“ Zudem soll die Lokalbaukommission sich dazu äußern, ob die Bausubstanz des Filmcasinos für einen derartigen Tanzbetrieb überhaupt ausgelegt ist. mm
An der Bodenseestraße Höhe Autobahnauffahrt A 99 (Freiham) stand am Mittwoch gegen 9.20 Uhr ein Audi in Flammen. Die Feuerwehr brauchte 5000 Liter Wasser, um den Brand zu löschen. Es kam zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. mm