IN KÜRZE

Böhle: Alkohol bleibt praktisch verboten Polizei fasst Prostituierte Einbrecher stehlen Zigaretten Linke will auch heuer temporäre Radwege Jugendbefragung zum Thema Corona

von Redaktion

Der VGH-Beschluss, das Alkoholverbot im öffentlichen Raum außer Kraft zu setzen, hat keine Auswirkung auf die Praxis in München. Das teilt nun auch Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle mit. Die Wohnung dürfe man weiterhin rund um die Uhr nur aus triftigem Grund verlassen. „Alkoholkonsum listet die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nicht als triftigen Grund auf“, sagt Böhle. Er appelliert an die Vernunft: „Es geht jetzt wirklich nicht darum, bei jeder Regelung jedes auch noch so kleine Schlupfloch zu suchen.“  lö

Polizisten haben jetzt in Obergiesing eine Prostituierte (36) entdeckt, die trotz der aktuellen Corona-Auflagen ihrem Beruf nachging. In dem Gebäude am Wettersteinplatz, in dem die Beamten die Rumänin fanden, ist Prostitution allerdings auch ohne Pandemie verboten, da dieses Gebiet im Sperrgebiet liegt. Die 36-Jährige, die keine Meldebescheinigung hatte, bekam Anzeigen wegen verbotener Prostitution und eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. weg

Zigaretten im Wert von etwas mehr als 10 000 Euro haben Einbrecher in der Nacht zum Dienstag aus einem Kiosk in Mittersendling gestohlen. Nach Angaben der Polizei brachen die Täter zwischen Montag, 18.30 Uhr und Dienstag, 6 Uhr die Tür des Geschäftes an der Johann-Clanze-Straße auf, dann flüchteten sie. Hinweise an 089/29100.  weg

Die Linke im Stadtrat fordert, dass die sogenannten Pop-up-Bike-Lanes aus dem vergangenen Jahr auch 2021 temporär umgesetzt werden, solange bis die finale bauliche Umsetzung fester Fahrradspuren fertiggestellt sei. Infrage kämen natürlich nur Orte, an denen keine Baustellen geplant sind. „Wir haben den Radentscheid. Wir sind Radlhauptstadt“, sagt Stadträtin Marie Burneleit. „Und jetzt wird das auch konsequent umgesetzt.“  lö

Die Stadt München hat gestern die Online-Befragung „Welche Auswirkung hat die Corona-Pandemie auf junge Menschen?“ gestartet. Die Umfrage läuft bis Ende Februar und kann online unter dem Link www.jugendbefragung-muenchen.de aufgerufen werden. Bürgermeisterin Verena Dietl sagt, die zurückliegenden Monate hätten gezeigt, dass die besonderen Bedürfnisse von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Überlegungen zur Corona-Bekämpfung „kaum eine Rolle spielten“. Im September/Oktober 2020 hatte das Stadtjugendamt die dritte Münchner Online-Jugendbefragung zu Bedürfnissen, Einstellungen und Erwartungen junger Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren durchgeführt. Dietl zufolge war Corona darin ein wichtiges Thema. Derzeit findet die Auswertung der Befragung statt. lö

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