Baustart am Ostbahnhof

von Redaktion

Zweite Stammstrecke: Vorbereitende Maßnahmen

Eine Visualisierung der neuen Station Ostbahnhof an der Friedenstraße. © DB AG / Fritz Stoiber Productions GmbH

Die Zweite Stammstrecke erreicht den Ostbahnhof: Die Deutsche Bahn macht das Baufeld für die neue unterirdische Station frei, die an der Friedenstraße in 16 Metern Tiefe entstehen soll.

Bevor es abwärts geht, stehen vorbereitende Maßnahmen an. Wie die Bahn mitteilt, beginnen am 1. August die Bauarbeiten für eine neue, provisorische Personenüberführung am Ostbahnhof. Sie soll gewährleisten, dass S-Bahnen, Fern- und Regionalzüge aus dem Werksviertel ohne große Umwege während der Bauzeit ab April 2025 erreichbar sind. Zur Stadtteilquerung können Reisende auch weiterhin die Fahrradunterführung nutzen. Die Bahn will mit Schildern über die Wegeführung informieren.

Der neue Halt im Osten ist neben den neuen Bahnhöfen am Hauptbahnhof und am Marienhof eine von drei unterirdischen Stationen der zweiten S-Bahn-Strecke, mit dem Ziel die bestehende Stammstrecke zu entlasten und die S-Bahn zuverlässiger und attraktiver zu machen. Weil es nur drei Stationen gibt, werden die Fahrzeiten kürzer.

Die zweite Stammstrecke wird auf rund zehn Kilometern Länge und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim im Westen und Leuchtenbergring im Osten gebaut. Weil mehrere U-Bahn-Linien gekreuzt werden müssen, liegen die Stationen Hauptbahnhof und Marienhof in rund 40 Metern Tiefe, die Station Ostbahnhof in 16 Metern Tiefe. Zu den U-Bahn-Stationen und der bestehenden S-Bahn sind unterirdische Übergänge geplant.

Bis die ersten S-Bahnen rollen, dauert es aber noch. Die Inbetriebnahme ist nach derzeitigem Stand zwischen 2035 und 2037 geplant. DAP

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