Globale Krisen im Fokus

von Redaktion

Mehr als 2000 Menschen beim Ostermarsch in München

Eindeutige Botschaft: Friedensaktivisten beim Ostermarsch am Karsamstag in München. © Klaus Haag

In mehreren bayerischen Städten sind Menschen zu Ostern für Frieden auf die Straße gegangen. Im Mittelpunkt der Märsche standen aktuelle Konflikte in Nahost, der Golfregion und der Ukraine. Die größte Kundgebung fand am Samstag in München statt. Laut Veranstalter seien mehr als 2000 Menschen auf der Demonstration gewesen.

Der Münchner Ostermarsch lief unter dem Motto „Völkerrecht statt Faustrecht – Gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit!“. Redebeiträge hielten unter anderem gewerkschaftliche und antimilitaristische Gruppen. Deutliche Kritik wurde dabei an der Bundesregierung laut. Der Vorwurf: Sie zeige zu wenig Engagement für die Beilegung internationaler Konflikte.

„Es ist wichtig, dass so viele Menschen für Frieden auf die Straße gehen. Denn die Themen werden nicht weniger, ganz im Gegenteil“, sagte Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative.

Menschen hielten bei der Kundgebung zum Ostermarsch auf dem Münchner Marienplatz Plakate mit Aufschriften wie „Stoppt diesen Rüstungswahnsinn“, „Freiheit für Gaza“ oder „Völkerrecht statt Faustrecht“ hoch. In Augsburg waren am Karsamstag etwa 450 Menschen auf der Straße. Am Ostermontag gab es weitere Demonstrationen – unter anderem in Nürnberg und Landshut.DPA

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