Der Vorwurf wiegt schwer: In der Nacht zum 7. Juni sollen zwei junge Syrer eine 18-Jährige aus Oberbayern in München vergewaltigt haben. Zu der Tat kam es offenbar nach einem Partyabend im Club Neuraum nahe der Hackerbrücke. Die Tatverdächtigen sollen ihr Opfer dafür in einen Nebenraum des Busbahnhof-Areals gelockt haben.
Jetzt zeigt sich: Auch in Schleswig-Holstein gibt es Ermittlungen gegen die Männer (19 und 21). Das bestätigt die Staatsanwaltschaft in Itzehoe. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.
Wie Staatsanwältin Malin Claussen mitteilt, soll sich diese Tat Anfang Oktober 2025 in Schenefeld/Kreis Steinburg bei einer privaten Feier ereignet haben. „In deren Verlauf soll es nach dem Konsum von Alkohol und anderen bewusstseinsbeeinflussenden Substanzen zu sexuellen Handlungen an der Gastgeberin und einer weiteren mutmaßlich Geschädigten“ gekommen sein. Aber: Die dort zur Verfügung stehenden Beweise hätten nicht für einen dringenden Tatverdacht und somit für einen Haftbefehl gereicht.
Das Verfahren wurde an die Staatsanwaltschaft München übersandt – „mit der Bitte um Übernahme“. Aktuell sitzen die Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Wie berichtet, konnten sie wenige Stunden nach der Tat in München gefasst werden. Eine Mitarbeiterin des Clubs Neuraum hatte die Flüchtlinge in der Bayerstraße wiedererkannt und die Polizei gerufen.NAH