zu Weber/Nord Stream

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Biden wird sich wahrscheinlich als pragmatischer Vertreter der politischen Mitte positionieren und hoffen, aus Obamas Erbe Kapital schlagen zu können. Doch die Demokratische Partei hat sich in den vergangenen drei Jahren verändert. Das Gravitationszentrum der Partei hat sich nach links verschoben.“

Times, London

„Wenn sie Trump besiegen wollen, müssen sie vor allem in den Staaten des Rust Belt Wähler zurückgewinnen, die ihre Stimme 2016 Trump gegeben haben. Ein Kandidat vom radikalen Parteiflügel eignet sich dazu nicht. Joe Biden, ein gemäßigter und erfahrener Politfuchs, bietet sich deshalb im Moment als der erfolgversprechendste Kandidat an, um Donald Trump 2020 aus dem Weißen Haus zu vertreiben.“

Neue Zürcher Zeitung

„Der CSU-Politiker Weber will nicht als Vertreter deutscher Interessen, sondern als Wahrer europäischer Anliegen wahrgenommen werden. Deshalb verspricht er, im Falle einer Wahl zum EU-Kommissionspräsidenten alle Mittel zu nutzen, um Nord Stream 2 zu verhindern. Damit weckt er große Erwartungen. Denn stoppen kann auch die Kommission Nord Stream 2 nicht mehr. Wohl aber kann die EU-Kommission das Pipeline-Geschäft durch Auflagen unwirtschaftlicher machen.

Tagesspiegel, Berlin

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