Der Iran könnte nach israelischer Einschätzung binnen sechs Monaten genug Uran für den Bau einer Atombombe produzieren. Energieminister Juval Steinitz sagte dem Sender Kan, innerhalb von ein bis zwei Jahren könnte Teheran mehrere Nuklearwaffen herstellen. US-Außenminister Antony Blinken schätzte die sogenannte Breakout-Zeit kürzlich auf drei bis vier Monate. Vor dem von Donald Trump aufgekündigten Atomabkommen mit Teheran sei es ein Jahr gewesen. Die Regierung des US-Präsidenten Joe Biden hat Bereitschaft signalisiert, zu dem Abkommen zurückzukehren.
Nach dem Urteil im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) haben der verurteilte Mörder Stephan Ernst sowie auch die Bundesanwaltschaft Revision eingelegt. Ernst war zu lebenslanger Haft verurteilt, im zweiten Anklagepunkt wegen versuchten Mordes an einem irakischen Flüchtling freigesprochen worden.
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fordert eine Notfallzulassung für den Impfstoff des Tübinger Unternehmens Curevac. Wegen der Knappheit sei eine rasche Genehmigung des Impfstoffs nötig. „Wenn man politisch eingreifen will, sollte man sich die Frage der Zulassung noch mal anschauen“, sagte er dem Fernsehsender Phoenix.
In Berlin gilt künftig wegen Corona auch eine Maskenpflicht im Auto. Ausgenommen sind der Fahrer und bei Fahrten im privaten Wagen die Mitglieder des eigenen Haushalts. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen. Vorgeschrieben ist eine medizinische Maske so wie beim Einkaufen und bei Fahrten im ÖPNV. Die neuen Regeln betreffen auch Versammlungen in Form eines Autokorsos.
US-Präsident Joe Biden will in der Migrationspolitik einen Kurswechsel einleiten. Das Weiße Haus kündigte an, Biden wolle am Dienstag mehrere Verfügungen unterzeichnen. Damit sollten Regelungen der Vorgängerregierung von Donald Trump überprüft oder umgekehrt werden, mit denen die US-Grenze zu Mexiko für Asylsuchende faktisch geschlossen worden sei.