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Rutte sieht keine akute Bedrohung

Münster – Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht trotz fortlaufender hybrider Aktionen Russlands in Europa aktuell keine direkte militärische Bedrohung für die Allianz. „Wir sehen keinen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf die Nato“, sagte Rutte nach einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten am Donnerstag in Münster. Die Verbündeten müssten jedoch darauf vorbereitet sein, „dass Russlands Kampagne feindseliger Aktionen gegen Verbündete andauert“, warnte er.

Rutte besuchte zuvor zusammen mit Merz und Jetten das deutsch-niederländische Korps in Münster. Anschließend nahm er den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens für die Nato entgegen. Die Ehre gebühre „allen Streitkräften, die unter der Nato-Flagge dienen, und allen in der Allianz, militärisch und zivil, die jeden Tag für Freiheit und Demokratie eintreten“, betonte er. „Ohne diese Menschen gibt es schlicht keine Nato, und mit diesen Menschen sind wir unschlagbar.“

Freitag, 2. Oktober 2026
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